Afghanische Musik

Die afghanische Musik

Jetzt können Sie endlich wieder Musik in der Öffentlichkeit hören. Da Afghanistan ein multiethnisches Land ist, umfasst die afghanische Musik auch eine Vielzahl von Musikstilen und Instrumenten. Die Todesdrohung zwang den berühmten Sänger Jawad Atayi zur Flucht aus Afghanistan. Die afghanische Musik bietet Ihnen eine riesige Auswahl an Songs zum Nulltarif. Die Bilder von Bürgerkrieg, Taliban und zerstörten Buddha-Statuen werden schnell mit dem Wort Afghanistan in Verbindung gebracht.

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Afghanische Musik ist in der Musik der islamischen Kulturen fest verankert, und die Musik entwickelt sich im Osten des Iran (Khorasan) vom Beginn des Islam bis nach Nord-Indien im islamischen Raum durch die verschiedenen Perserdynastien (Ghoriden, Ghaznaviden, Mamelucken, Safariden, Samen, Karden) mit der Perserkultur in Zentralasien.

sowie von persischen Gelehrten, Dichtern, Mystikern und Musikern (auch indisch-iranische Kulturgeschichte genannt). Zu diesen Musikstilen gehörten unter anderem der Shasel und der Iran. Die Hindu Shahi oder Kabulshahan Dynastien vom Frühmittelalter bis zum späten 19. Jh. und in der Moderne die persischsprachigen Mogule - von Babur bis Akbar - fördern auch Musik, Tänze und Lieder sowie Poesie.

Darüber hinaus war der gegenwärtige Landstrich das Herz des Soroastrismus und eines der wichtigsten Buddhisten. Die afghanische Musik umfaßt alle Musik und Instrumente dieses multiethnischen Staates, die auf dem Gebiet des modernen Afghanistan von der Antike bis zum Spätmittelalter ihren Ursprung haben und nicht die Musik der "Afghanen", deren Name seit jeher als gleichbedeutend mit den Paschtuhren gilt und im wesentlichen nichts als die starke persisch-choresische Musik des Staates wiedergibt.

In der sprachlichen, ethnisch-kulturellen, kirchlichen und kirchlichen Verschiedenheit des jeweiligen Staates liegen die Stärken dieser Musik. Einige griechisch-bakterielle, orientalische und (indo-iranische) Musikinstrumente, die auch außerhalb der international bekannten Grenzen des modernen Afghanistan hergestellt wurden, zählen seit Jahrtausenden zu den Instrumenten dieser Region, genau wie in Europa.

Trotzdem: Kennzeichnend für den Aufbau typischer afghanischer Instrumente ist, dass die Werkstoffe aus natürlichen Produkten wie z. B. Hölzern, Pelzen, Schmucksteinen und Elfenbeinteilen wie der tanbour (ein Vorläufer des Dutars) oder dem schahnai, tabla und sarod entstanden sind und immer noch sind. Afghanistans Klassik (Persisch-Khorasan) umfasst instrumentale und vokale Ragas sowie Tarana und Ghazal.

Daraus ergibt sich eine geschichtliche Verbindung zwischen nordindischer und zentralasiatischer Musik, die unter anderem durch den intensiven Austausch zwischen den Ustads (fa: Meistern) aus Afghanistan und den entsprechenden indianischen Musikern des zwanzigsten Jahrhunderts entstand. Typische klassische Instrumente Afghanistans sind unter anderem die Dutars, Surnay, Sitar, Dilruba, Tambur, Ghichak oder Shaychak.

Musik, Tänze und Lieder waren und sind integraler Bestandteil der hinduistischen Religionsmeditation. Im Altstadtviertel von Kabul liegt das Künstler- und Musikviertel Charabat mit der Bezeichnung "Schenke", "Taverne" und "Meditationszentrum", dessen Auftraggeber die Inder der Perser Amir Chosrau und Bedel Delhawi (1642-1720) sind. Grosse und bekannte Musikmeister, vor allem aus dem tadschikischen Volke, sowie lokale (Musik-)Historiker aus Afghanistan und dem Iran sind der Ansicht, dass die klassischen, wie auch Chasel und dergleichen.

Die afghanische Musik prägt die antike Kultur des Chorasan und ist immer noch wie die Lieder der Afghanenstruktur. Dank des Bezirks Charabat wurde die Folklore professionellisiert und die in Afghanistan üblichen Instrumente rekonstruiert, da es in der Nähe von Charabat viele Musikworkshops gibt. Mohamed Hussein Sarahang, Direktor von Charabat, Dolmetscher des Gedichtes des indischen Dari und Vertreter des Gharanas von Patiala.

In den Kriegsjahren wanderten einige Musikanten von Charabat vor allem nach Pakistan und in den Iran aus. Die Charabatsänger gehörten nach dem Ende der Taliban-Herrschaft zu den ersten, die in ihre Heimatregion zurückkehrten und zum Aufbau der lokalen Musik beitrugen. Die Berufsmusiker wurden in Afghanistan von Charabat auch als Sarazenda genannt (persisch ???????).

Mit Saz ("???") ist Musik gemeint, und mit "senda" ist "wer lebt" gemeint. Zusammengefasst heißt das "der, der von der Musik lebt". Somit heißt (???????) sowohl "Macher" oder "Designer" als auch "konstruktiv". Der Begriff dieser Musik ist stark mit Instrumentalaufführungen verknüpft, obwohl die Koranrezitation eine bedeutende Form der alleinigen Aufführung ist.

Die Musik heißt Ghezâ-ye Roh (Nahrung der Seele). Musikalisch ist es meist einhellig. Nicht nur im Tanzbereich werden Vokalisation und körperliche Sprache, Gesichtsausdrücke und Gesten inszeniert. Auf Festivals wie z. B. Hochzeit, Geburten oder Einweihungen, besonders in den Ortschaften, spielt man Schalmei, Ghichak und Dhol Yaktâr oder Dohl Dutâr (einseitige oder zweiseitige Trommel), Serbaghali und Querflöte (pers. Tula) oder auch Nein, wenn die Hochzeits-Gäste die Ehefrau vom Haus ihrer Eltern zum Haus ihres Ehemannes mitnehmen.

Erst nach 1978, als die Demokratische Volkspartei in Afghanistan an die Macht kam, begann die volkstümliche Musik aller in Afghanistan ansässigen Menschen und Volksgruppen und die TV-Auftritte der Sänger. Die Musikanten aus unterschiedlichen Teilen des Landes wurden im Rundfunk und TV vorgestellt und konnten ohne Verschleierung mitsingen.

Die Pauken waren nicht nur klassische Instrumente, sondern auch Kommunikations- und Ansagemittel - eine Form des "nicht elektrifizierten Telefons": Sie verstanden sich mit Pauken und leichten Bewegungen (siehe auch Herold). Für diese Feiern werden die Berufsmusikgruppen von Charabat oder Profis eingesetzt.

Mundharmonium, Tabak, Gitarre, Saxophon, Trommeln und viele andere Instrumente aus Europa zählen zum Repertoire der urbanen Musiktheater. In den 1950er Jahren wurde unter der Regie von Abdul Ghafur Breshna ein Radioorchester gegründet, das aus typisch einheimischen und europaeischen Instrumenten besteht. Seine Verdienste waren die Professionalität der Afghanen und der Hit. Fanfarengruppe Diese Gruppierung ist wahrscheinlich die Älteste in Afghanistan, die während der Reformperiode von Amanullah Khan auftauchte.

Seit den 1950er Jahren lernten die Jugendlichen in namhaften Hochschulen wie der Habiba High School, der Amani High School und dem franz. In der 1924 von Deutschland gegrÃ?ndeten Schule fÃ?r Musik auf dem SchulgelÃ?nde der von Deutschland gegrÃ?ndeten Amani-Oberrealschule eröffnete die Republik Ã-sterreich eine Musikschule, in der deutsche und österreichische Musiklehrer (damals 400 Deutsche in Kabul) unterrichteten.

Sie spielten bei Schülerkonzerten und waren die Basis für die Entwicklung von Musikgruppen. Dort konnte man Flügel, Piano, Violine, Guitarre, Trompeten, Akkordeon, Mandoline und viele andere Instrumente lernen. Anlässlich des Independence Festivals zeigten die Ensembles diese kultivierte Musik. Jeder Pavillon hatte seine eigene Gruppe.

Dichtungen der Poeten von Pashto und vor allem der Persersprache prägten die Texte der meisten Vokalisten. Iranische Künstler wie (Googoosh) haben in den 1960er und 1970er Jahren einige in Afghanistan entstandene Perserlieder wie "Molla Mohammad Jan", "Tscham e Sia Dâri" und vice versa gesungen.

Perser wie Ustad Zaland und Ustad Nainawaz trugen wesentlich zur Entstehung der (persischen) Kultur in Afghanistan bei. Unter den bekannten Musikerinnen der Paschtu-Sprache waren Awalmir und Gul Zaman. Der bekannte Song von Awalmir trug den Namen "Zema Zeba Watan, da Afghanistan de". Das ist mein wunderschönes Heimatland - das ist Afghanistan - und ist bei den Paschtuhren immer noch sehr populär.

Mermon Parwin und Asada gehörten zu den ersten weiblichen Sängern Afghanistans, die 1951 im Rundfunk auftraten. In Afghanistan erhielt sie als erste Saengerin den Ehrentitel ýUstadý. Nach der Abschaffung der Schleierpflicht im Jahr 1959 übertrug der Rundfunk Afghanistan die Lieder vieler afghanischer Bürger. Andere beliebte Sänger sind unter anderem Rochschana und Roxane, Hangama, Qamar Gul, Fatana und andere, deren Musik und Lieder im TV übertragen wurden.

Kabul ist traditionsgemäß das regionale Kulturzentrum Afghanistans, obwohl Herat, die peruanische Perle oder Chorasan, zu der Kabul ohne Zweifel zählt, als die Heimstatt der klassischen Poesie und der musikalischen Texte gilt. 1925 wurde der Afghanische Radio ins Leben gerufen, der bereits 1929 unterging. Die Volksmusik hat nach ihrer Restaurierung 1940 das ganze Bundesgebiet erreicht und rasch an Wichtigkeit gewonnen.

Erst in den 1950er Jahren setzte sich die heutige volkstümliche Musik mit der Verbreitung des Rundfunks im Land durch, mit Orchestern mit lokalen, einheimischen und einheimischen Instrumentalmusik. In Afghanistan gelten die 1970er Jahre als das " Goldene Musikzeitalter ": In den 1950er Jahren war in Afghanistan Pop-Musik aufgetaucht, Ende der 1970er Jahre hatte sie an Beliebtheit erlangt.

So genannte Amateursänger, die mit den Gesetzen der Volksmusik gebrochen haben, brachten neue Wege in die volkstümliche Musik und die ganze Musik des ganzen Land. Unter diesen Hobbysängern, die hauptsächlich aus der Mittel- und Oberschicht kamen, sind auch Sängerinnen und Sänger wie Sarban, Ahmad Zahir, Ahmad Wali, Zahir Howaida, Rahim Mehryar, Mahwash, Haidar Salim, Salma Jahani, Hangama, Parasto,

Es waren Farhad Darya, Farid Rastagar, seine Ehefrau Wajiha Rastagar und andere Perser (Tadschiken), es gab auch einige Paschtunensänger, die sowohl auf Paschtunisch als auch auf Persien gesungen haben und noch heute mitsingen. Die persischen Sängerinnen und Sänger haben in den 1960er und 1970er Jahren in Staaten wie dem Iran und Tadschikistan national und international Beachtung gefunden.

In den frühen 70er Jahren spielte zum ersten Mal eine vierteilige Band, die in Kabul als "Four Brothers Band" bekannt ist. Die Gruppe besteht aus drei Gitarristen und einem Drummer. Die Musik in Afghanistan wird seit den 80er Jahren mehr und mehr verdrängt, und trotz des reichhaltigen Musikerbes sind die Aufnahmen für Außenseiter dramatisch zurückgegangen.

Während die in den 90er Jahren die Instrumentalmusik und das Musikmachen in den Großstädten in persischer Sprache völlig untersagt wurden, kultivierten sie selbst ihre eigene Paschtunenkultur, wie den Nationaltanz Atan, und nahmen in Pakistan Songs von Awalmir und anderen bekannten Paschtuhren auf, die sie nach Afghanistan brachten und sangen.

Die persischsprachigen Musikanten konnten trotz der zahlreichen Verhaftungen und der Zerstörungen von Instrumenten in den großen Städten einige ihrer Musikinstrumente wiederherstellen. Exilmusiker und Sänger, die in den USA und Europa lebten, bewahrten die vielfältigen Varianten der Musik aus Afghanistan. Dieser negative Punkt, d. h. Flug und Einwanderung, ermöglichte nicht nur die Fortsetzung der musikalischen Vielfalt in Afghanistan, sondern alle ethnischen Gruppen des Landes hatten auch die Gelegenheit, ihre Musik fortzuführen, insbesondere die Perser und Paschtuer.

Mit den Kindern der Älteren ging es einen großen Sprung nach vorne und brachte einen neuen Schwung in die Musik. In ihren Musik- und Video-Clips spielten sie die europäischen Musiker ein und erlernten sie mit Tönen, wie z.B. den Griffen an der Ziehharmonika. Nach dem Sturz der Talliban haben sowohl das staatliche als auch das private TV versucht, ein Gleichgewicht zwischen sprachlicher, ethnischer, religiöser, konfessioneller und musikalischer Diversität herzustellen.

Zahlreiche Interpreten (Hits, Folkmusiker, Laien und Profis) haben Lieder in den beiden offiziellen Landessprachen im Programm. Einige von ihnen sind drei- oder viersprachig, die meisten von ihnen sind persisch. In Afghanistan und im Ausland ist die Musik von jungen Menschen sehr beliebt und steht in engem Zusammenhang mit der klassischen Musik des klassischen HipHop.

Afghanischer HipHop wird auf Deutsch, Französisch oder Spanisch singen. Baily: Afghanistan. Ort: Musik in Vergangenheit und heute. Saschteil, Bande 1, 1994, S. 41-49, John Baily : Musik aus Afghanistan : Berufsmusiker aus der Stadt Herat. Die Cambridge University Press, Cambridge 1988, ISBN 0-521-25000-5 Felix Hoerburger: Folk Music in Afghanistan zusammen mit einer Exkursion über Qor'an Rezitation und Thora-Kantillation in Kabul (= Regensburgische volkskundliche und ethnologische Beitraege. 1. Band).

Der Gustav Bosse Verlagshaus, Regensburg 1969. Sakata Hiromi Lorraine: Musik im Kopf: Die Konzepte von Musik und Musiker in Afghanistan. Markierung Slobin: Musik in der Nordafghanistan-Kultur. Universität von Arizona Press, Tucson 1976, ISBN 0-8165-0498-9. Markierung Slobin: Musik in der zeitgenössischen afghanischen Gesellschaft. Ein: In: Ludwig Dupree, Linette Albert (Hrsg.): Afganistan in den 1970er Jahren.

"Der Mißtrauensantrag in Afghanistan.

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