Apulien Reisebericht

Puglia Reisebericht

Puglia ist jede Reise wert - und vieles mehr. Puglia hat mich bei meinem zweiten Besuch wieder verzaubert. Die Autorin Doris Barbier hat das perfekte Ziel für sich und ihre Familie gefunden: Umgeben vom Mittelmeer und der Adria und fernab vom Trubel empfängt Apulien seine Gäste in einer bezaubernden Landschaft. Travelogue Wanderung Italien: Apulienreise mit schönen Landschaften, Kochen mit Einheimischen, Kultur und besonderen Unterkünften.

Reisebericht: APULIA - Vom "Sporn zum Absatz" Italiens - Italien, Wisceglie

Bei zahlreichen Besuchen in vielen italienischen Bundesländern ist eine einzige Region immer "am Rande" verblieben, in Apulien. Deshalb haben wir uns in diesem Jahr entschlossen, vom "Sporn" durch Apulien in die "Ferse" Italiens zu blicken. Unsere Sonderziele waren "Castel del Monte" von Stuferkönig Friedrich II. und natürlich die "Trullis" in Alberobello und Locorotondo, von denen wir im Vorfeld große Beweggründe erwarteten.

Wir wollten auf unserer Reise nach Apulien gegen 12 Uhr den einstigen königlichen Palast "La Reggia di Caserta" in Caserta besuchen. Also sind wir schnell weiter gefahren (auch in der Innenstadt herrscht Chaos) und waren glücklich, bald wieder auf der Schnellstraße in Fahrtrichtung Bari zu sein. Abends ging es nach Biscaya, einer Küstenstadt in der Naehe von Bari.

Diese " Vereinsamung " haben wir aber gerne erlebt, wie es in Italien nicht oft vorkommt. Den Tag haben wir in einem Open-Air-Restaurant am Yachthafen in Trani beendet und den ersten Abend hinter dem "Sporn", der weit ins Wasser reicht, miterlebt. Nachdem wir am folgenden Morgen den Platz "Monte Sant Angelo" als Reiseziel für unser Navigationsgerät hinzugefügt hatten, fuhren wir entlang der Küsten.

Barletta, an der Adria im Nordwesten von Bari, ist eine der bedeutendsten Städten Apuliens und seit dem Hochmittelalter eine lebendige Stadt. Unmittelbar hinter dem Münster steht die gewaltige Stauferburg, die im zehnten Jahrhundert von den Normalbürgern errichtet, im dreizehnten Jahrhundert vom Stauferkönig Friedrich II. verlängert und 1530 um vier weitere Basteien ergänzt wurde.

Die Kathedrale Santa Maria Maggiore steht am Ende der Domstraße, in der Nähe des Schlosses. Das Zentrum der Ortschaft ist die San Sepolco-Gemeinde, die im XIII. Jahrhundert nach dem burgundischen Modell wurde. Auf der Vorderseite der Pfarrkirche steht eine bekannte Bronzeskulptur mit einer interessanten Vorgeschichte. Unsere Reise ging später über den " Sporn ", mit dem wir in vielen Schlangen bis auf 1000 Meter Höhe unser Reiseziel war.

Es war sehr, sehr schwer, in dem kleinen Bergdorf einen Stellplatz zu bekommen (dieses Phänomen sollte während der ganzen Fahrt auftreten). "In Apulien, auf dem Monte Gargano, bewahrt die Ortschaft Monte Sant'Angelo das bekannteste Sanktuarium des lateinamerikanischen Abendlandes, das dem heiligen Michael, dem Erzbischof, gewidmet ist. Danach ging es auch für uns in der Höhle zur Burg über der Innenstadt hoch, von wo aus wir einen herrlichen Panoramablick auf die nähere und weitere Umgebung haben.

Nach dem Eintreffen der normannischen Bevölkerung wurde die Festung aus dem 8./9. Jahrhundert erheblich erweitert und mit ihren noch heute intakten kräftigen Burgtürmen ausgestattet. Später, unter Friedrich II., konnten die Schlossherren nur von ihm bestimmt werden. Das Schloss befindet sich seit der Moderne im Eigentum der Kommune Sant´Angelo

Ähnlich einem "Adlerhorst" ragt dieses gewaltige Schloss über die gleichnamige Ortschaft hinaus. Danach ging unser Weg ins Valley durch nahezu unüberwindbare und weitläufige Buchewälder - wodurch wir die wenigen Blicke zurück in die City auf den Bergen genießen konnten - mehr als 20 Kilometer in die City Richtung Wieste, wo wir uns an der Kueste wiederfanden.

Der nächste Tag beginnt mit Trani (Besuch des Hafen und der Altstadt), als Highlight über Andria zum "Castel del Monte" und schließlich am Abend in die Innenstadt von Bitonto. Die Stadtbewohner und andere Käufer kamen, um den Frischfisch unter lauten Preisgesprächen zu kaufen.

Nicht im Erdgeschoss befindet sich der Kircheneingang, sondern auf einer Treppe. Nachdem wir einen Kaffe im Hafenaufruhr getrunken hatten, ging es weiter in Fahrtrichtung des Hauptziels, über Andria zum "Castel del Monte". Nach einer Odyssee (trotz der Navigation) durch die schmalen Gassen von Andria fand ich schließlich die Ausfallstraße in Fahrtrichtung Schloss del Monta.

Um 1240 ließ König Friedrich II. ("der Stauferkönig") diese Festung errichten, deren eigentlicher Verwendungszweck bis heute unbekannt ist. Die einzige Gewissheit ist, dass Karl I. von Anjou die Enkel von Heinrich und Enzo nach dem Fall des "Stauferreiches" unter Friedrich II. 1266 hier im Kerker einsperrte.

Gleichzeitig erließ er ein Erlass, der dem Gebäude den jetzigen Titel "Castel del Monte" verlieh. Später wurde sie in das Fürstentum Andria eingegliedert und oft gewechselt. Im Jahre 1656 suchte viele Adelsgeschlechter im Schloss Zuflucht vor der Seuche. Wenn man die Treppen der Außenwände hinaufsteigt, bieten die wenigen Durchgänge einen herrlichen Ausblick auf die umgebende Natur...im gutbürgerlichen Gasthaus "Belvedere" Nach etwas mehr als einer knappen Stunde haben wir die Tour im Schloss del Monti beendet und sind zum Parkhaus zurückgekehrt.

Bei strahlender Sonne, guter Laune und vollkommen satt, fuhren wir am fruehen Abend weiter nach Bethlehem. Sie steht auf mehreren Grundmauern, ab dem fünften Jahrhundert. Diese Grabungen sind unterhalb der Pfarrkirche begehbar. Der Dom von Bittonto wurde 1097 während der Normannenherrschaft von Robert, Graf von Altvilla, auf den Grundmauern der Hauptkirche aus dem fünften bis achten Jahrhundert erbaut.

Gravuren auf dem Kirchenaltar aus dem Jahre 1229 zeigen bereits, dass die Kathedrale schon damals möbliert war. Mit dem Obelisken der "Piazza Cattedrale", der Marienstele, wurde an das heftige Beben von 1731 erinnert, das der Innenstadt und ihrer Umwelt erheblichen Schaden zufügte. Sie wurde vom Architekt Vito Valentino (eine Schenkung der Calamita) erbaut und gilt heute als das beste religiöse Gebäude des beginnenden achtzehnten Jahrhunderts in Apulien.

In vier sich verengenden Schritten steigt die viereckige Fußpyramide nach oben und wird ergänzt durch eine prächtige Bronzestatue, die "Immacolata" - zum Schutz der Innenstadt. Für den Bau der Predigt wurden Bauteile aus der Pfarrkirche aus dem XII. Jahrhundert und kostbare Steinplatten aus Marmor verwendet...... Loggen Sie sich ein, um Ziele zu Ihrem Interessensprofil hinzufügen zu können.

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