Azoren Reisebericht 2015

Reisebericht Azoren 2015

sowie zahlreiche Bilder finden Sie im ausführlichen Reisebericht. 20. August 2015 - Kommentar abgeben. Der Reisebericht erscheint unter einem Spitznamen Ihrer Wahl. 25.

08. 2015 erstellt von der AZOREN-Redaktion. Der Reisebericht Azoren, 14 Tage Inselhüpfen über Terceira, Faial, Pico und Sao Miguel.

Natur- und Golfurlaub, Stand Aprils 2015

Der zwölftägige Aufenthalt in Sao Miguel, der Hauptstadt der Azoren, füllte einen weiteren weissen Punkt auf unserer Touristenkarte Europas aus. Bereits auf der CMT in Stuttgart im vergangenen Jahr wurde ich von Susanne Jaep, der Inhaberin von "advantage Reisen", einem deutschsprachigem Reisebüro mit Sitz in Sao Miguel, detailliert über die Azoren aufgeklärt und mit dem Verkehrsfieber infiziert.

Wir haben nach dem heurigen, sehr lehrreichen Messebesuch eine 12-tägige (Golf-)Reise nach Sao Miguel reserviert. Nach 6 Tagen sind wir ihrem Tipp gefolgt und haben die Hotels gewechselt, so dass wir uns mehr auf den Süd- und Nordöstlichen und in der zweiten Jahreshälfte auf den Süd- und Nordwestteil der Inseln konzentriert haben.

Auf der Baustelle haben wir festgestellt, dass die nur 65 Kilometer lange und 18 Kilometer breite Halbinsel auch über ein sehr gutes Strassennetz verfügte, so dass ein Ortswechsel nicht unbedingt vonnöten war. Abschluss der Reise: São Miguel, die von uns besucht wird, ist in vielerlei Hinsicht eine interessante, schöne und noch unbekannte Urlaubsinsel, die zu den malerischsten in Europa zählte.

Das Landschaftsbild dieser fruchtbare vulkanische Inseln ist sehr vielfältig, an den 225 Kilometer lange Küste wechselt sich die Steilküste mit schöneren Kuestenabschnitten und kleinen natuerlichen Häfen ab, das gebirgige Landesinnere der Inseln ist durch wunderschoene, vulkanische Seelandschaften, Waelder und huegelige, gruene und blühende Landschaft gekennzeichnet, die ein Paradies fuer ausgedehnte Spaziergänge jeder Couleur sind.

Darüber hinaus bietet sich der Vulkanismus der Inseln an vielen Orten durch Rauchen de facto an - heisse, eisen- und schwefelhaltige, naturnahe oder künstlich angelegte Schwimmbäder locken zu einem entspannenden und heilenden "Spa". Die Wasserfülle auf der ganzen Welt wird auch durch viele kleine und große Wasserfälle untermauert. Der positive Abschluss unserer Fahrt wurde auch durch eine vollkommen entspanntere Verkehrslage und eine in vielen Bereichen nahezu tourismusfreie Inseln getragen, die am Tag keine Reservierung erforderte und der Spontaneität der einzelnen Reisenden kaum Einschränkungen auferlegte.

Allerdings sollten an dieser Stellen zwei Mängel der Insellage nicht unterdrückt werden. Alles in allem aber hatten wir im Monat Mai kühlen, aber oft sonnigen Sonnenschein (noch Winter auf den Azoren!), den wir beim Sightseeing und beim Sporttreiben genossen haben. In dieser Hinsicht verdanken wir den Restaurant-Tipps unserer Veranstalter großes Kompliment. Zudem wurde uns rasch bewusst, was die routinierten Azorentouristen immer wieder in ihren Taschen hatten: Lebensmittel und das gut präparierte Picnic am Weg!

Überall auf der ganzen Welt weisen Schilder auf diese sehenswerten Orte hin - Aussichtstürme oder Naturschönheiten. In der ersten Urlaubshälfte wohnten wir im 4 + Sterne Haus in Furnas, was ein Zufall war. Im Herzen des hauseigenen Naturparks Nostra, einer der schoensten in Portugal und vielleicht auch in Europa.

Die Furnas-Täler sind bekannt für ihre vielen heissen Quellen, die räuchernden und nach Schwefelduft riechenden Schwefelfumarolen, den sprudelnden Matsch und die farbenfrohen Schwefelvorkommen in den Caldeiras. In Furnas kann man auch die schöne näher und weiter entfernte Umgebung erforschen, die herrliche Umgebung vom eindrucksvollen " Míradouros " aus bewundern und abfotografieren, auf den Hausberg Pico do Ferro gehen und von dort den Panoramablick über den von Furnas umgebenen Kratern haben.

Ich werde in einem weiteren Abschnitt über unsere Touren im nordwestlichen Teil der Inseln berichten. In das berühmte Caloura Hôtel, das ca. 30 Kilometer von Furnas entfernt an einem steilen, atemberaubenden Hang an einer Klippe über dem wilden Atlantischen Ozean gelegen ist. Neben dieser großartigen Location bietet dieses populäre touristische Haus natürlich nicht den Komfort und die Pracht der neu restaurierten Terrasse Nostra.

Also aus einer psychologischen Perspektive hätte unser Veranstalter die entgegengesetzte Hotelreihenfolge gewählt, dann hätten wir uns über die Steigerung der Qualität freuen können. Ab Caloura machten wir aufregende Exkursionen zu den umgebenden Küstenstädten und der Provinzhauptstadt Ponta Delgada, sowie in die spektakulären Bergwelten und die Küstenlandschaft des Nordwesten. Der von uns beschriebene Orts- und Hoteländerungswechsel ist auch auf die beiden Golfanlagen auf der gleichnamigen Seite zurückzuführen.

Am Rande des Kraters in den Berggipfeln oberhalb von Furnas befindet sich der 18-Loch-Golfplatz Furnas, auf dem man sehr gut spielen und gemütlich wandern kann. Dasselbe gilt für den Golfplatz Batalha in den Gebirgen oberhalb von Ponta Delgada. Auf den Azoren kommen natürlich im Allgemeinen Winde und Unwetter ins Spiel, aber das macht das Inselgolf so attraktiv, zumal es nie auf einmal regnet. 3.

Weil die lnsel so viel Naturschönheit hat, hatten wir den Gedanken, dass es beinahe zu gut ist, hier Golf zu spielen. So hatten wir genug Zeit, die touristische Sehenswürdigkeit und die natürliche Schönheit der Inseln zu ergründen. Kaum eine Golfdestination in den Ferienregionen Südeuropas ist unserer Meinung nach so entspannt wie hier auf den Azoren.

Das macht Sao Miguel zu einem echten Insider-Tipp für Golfliebhaber! Als leidenschaftlicher Wanderfreund erkennt man den typischen Azoren-Touristen an seiner regenfesten Bekleidung, seinen festen Schuhen und einem mit Lebensmitteln vollgepackten Gepäck. Weil wir als Golfer in unserer Freizeit unglücklicherweise eingeschränkt waren, haben wir die ganze Welt mit dem Leihwagen erforscht.

In 12 Tagen fuhren wir 750 Kilometer über die ganze Länge der Kanaren. Nachfolgend werde ich kurz auf unsere Sightseeing-Touren eingehen, bei denen ich bereits in Abschnitt 1 auf die wunderschöne Gegend von Furnas verwiesen habe, in der man Tage ohne Anstrengung aushalten kann. Durch die freundliche und spontane Tour unseres Reiseveranstalters sind wir mit ihm in der Nähe des Furnas-Sees durch urwaldartiges Terrain zu einem kleinen, wildromantischen Erlebniswasserfall geklettert und haben in diesen zwei Std. viel über die reiche Vegetation der Inseln gelernt. a.) Ein Ganztagesausflug hat uns den beeindruckenden küstennahen Landschaften des Orients angenähert.

Ab Furnas ging es in Schlangenlinien in das malerische Örtchen Povoacao, wo wir auf den Spuren der ersten Ansiedler von São Miguel, die sich hier im VII. und VIII. Jh. niedergelassen haben, durch diesen wunderschönen und lebendigen Platz schlenderten. Der Rückweg nach Furnas über das 800 Höhenmeter große Gebirgsmassiv des Graminhais hat uns am Salto de Cavalho einen weiteren herrlichen Ausblick auf die beiden Kratern von Furnas und Povoaca, mit dem tiefblauen Wasser im Hintergund, gebracht. b.) Eine weitere wunderschöne Rundreise hat uns zunächst in das zweitgrößte Inseldorf Ribeira Grande an der Nordseeküste geführt.

c.) Ein Ausflug in die geschäftige Stadt Ponta Delgada ist ebenso ein Muss wie ein Ausflug in die pittoresken und etwas verträumten Küstenorte Lagoa und die ehemalige Stadt Villa Franca, wo noch einige Zeugen von einstiger Wichtigkeit und Herrlichkeit zu sehen sind. In Ponta Delgada liegen große Schiffe vor Anker, die Einkaufsstrassen und viele weitere Attraktionen sind gut frequentiert - im Unterschied zu den oben erwähnten kleinen Ortschaften in der Nähe der Stadt. d.) Der westliche Teil der Inseln ist auch einen Ausflug mit den Séte Cidades und den Sandsträndenswert.

An Ponta Delgada über Covoada entlang geht es hinauf zum Pico de Carvao. Hier erhalten Sie einen ersten Einblick in diese beeindruckende Seen- und Kraternatur. Auf dem " Koenigsblick / Vista do Rei " muss jeder Reisende auf den Azoren stehen und den blau gefärbten Azul und den gruenen Verde bewundert haben.

Es blubbert und riecht im Verborgenen, die Warnschilder weisen auf 65° heißes Nass hin - ein weiteres magisches Plätzchen auf dieser Trauminsel. Diesmal ist die phantastische Landschaft nicht im schwefelhaltigen Dampf der heissen Thermalquellen verschwunden, sondern im weltlichen Nebel, der unser Azorenabenteuer wie ein Theater-Vorhang auslöste. Eine ereignisreiche, unvergeßliche und in jeder Beziehung lohnende Zeit.

Unsere guten Erfahrungen und Erfahrungen machen uns natürlich gespannt auf die 6 benachbarten Inseln von Sao Miguel, die alle sehr verschieden sein sollten. Reisebericht über einen 12-tägigen Aufenthalt in Sao Miguel, der wichtigsten Insel der Azoren. Eine ereignisreiche, unvergeßliche Zeitreise.

Mehr zum Thema