Europa Inseln Karte

Karte Europa Inseln

Landkarte der größten Inseln Europas Die Niederlande zum Beispiel sind nirgendwo schöner als auf den Inseln Aruba oder Curacao, zum Beispiel in Meteora, Patra und auf den Inseln Kreta und Rhodos. Die physische Karte von Europa, die Reliefkarten von Europa. Unbedingt sehenswert sind die Cuevas del Drach, wunderschöne Tropfsteinhöhlen an der Ostküste der Insel mit dem größten unterirdischen See Europas und den Überresten des Asklepieions von Kos, dem wohl ältesten Lehrkrankenhaus Europas.

Großbritannien/Großbritannien London

Die gewalttätige Konfliktphase in Nordirland beginnt 1969 in Derry, ehemals Londonderry, und endet 1998 mit dem Karfreitagsvertrag im gegenseitigen Einverständnis. Die Streitigkeiten um die Nachteile für die katholische Minderheiten durch die evangelische Bevölkerungsmehrheit waren oberflächlich. Da jedoch diese Bevölkerungsmehrheit aus den Abkömmlingen englischer und schottischer Immigranten rekrutiert wurde, die im sechzehnten und siebzehnten Jh. mit Gewalt die Macht im politischen und wirtschaftlichen Bereich des römischen Katholizismus erobert hatten und die traditionellen sozialen Strukturen zerstörten, waren die Konflikte zwischen Evangelischen und Koreanern, britische Gewerkschafter und irische Staatsbürger von historischer und ideologischer Bedeutung.

Zu Beginn des neunzehnten Jahrhundert repräsentierten die irischen Katholischen eine Minorität von weniger als 10 Prozentpunkten; erst im Laufe der Industriealisierung stieg ihr Bevölkerungsanteil bis zur Hälfte des neunzehnten Jahrhundert auf ein drittel an. Bereits zu dieser Zeit gab es eine deutliche Raumtrennung zwischen den Mitgliedern beider Denominationen, die bis heute andauert - nicht nur in Belfast, sondern auch in anderen Großstädten und in großen Gebieten Nordirlands.

Von 2001 bis 2011 ist der Bevölkerungsanteil der katholischen und protestantischen Christen in Bezirken, in denen die Mitglieder des eigenen Camps zumindest 80 Prozentpunkte der Gesamtbevölkerung ausmachen, mehr zurückgegangen, als es zum Karfreitagsabkommen vorstellbar gewesen wäre. Einerseits sinkt die Anzahl der Evangelischen in Nordirland allgemein - 2013 repräsentierten sie zum ersten Mal seit langer Zeit weniger als 50 % der nordirischen Gesamtbevölkerung - und andererseits nimmt der Einwandereranteil zu (vor allem aus Osteuropa).

Als sichtbares Zeichen dieses Veränderungsprozesses ist zu sehen, dass es in Belfast keinen Bezirk mehr gibt, in dem zumindest eine signifikante Mehrheit nicht repräsentiert ist, während es vor einigen Jahren mehrere Bezirke gab, die komplett von Katholischen oder Evangelischen beherrscht wurden. Die Stadt Cambridge wird von den 32 Hochschulen beherrscht, die aus dem Anfang des dreizehnten Jahrhunderts stammen und damit zu den Ältesten in Europa gehören.

Auch das Cavendish Laboratory (blauer Bereich am Westrand der 1874 gegründeten Madingley Road), in dem 28 Nobelpreisgewinner arbeiteten, ist mit der Hochschule assoziiert. Sie ist die Gründerinstitution und das Zentrum des "Cambridge Cluster". Deren wissenschaftliche Ergebnisse und Verfahren waren die Grundlage vieler Firmengründungen; allein zwischen 2000 und 2010 wurden mehr als 300 Hightech-Unternehmen gegründet, von denen sich einige zu Technikführern in ihren Industriezweigen ausbauten.

Einerseits werden die Ergebnisse der Forschung unter Mitwirkung der Hochschule unmittelbar auf die Betriebe transferiert (Spin-Out), andererseits werden viele neue Betriebe von früheren Beschäftigten anderer High-Tech-Unternehmen oder Mitgliedern der Hochschule gegründet (Start-up). Auch die technische Ausstattung des Clusternetzes wird durch die fünf lokalen Wissenschafts- und Forschungszentren maßgeblich beeinflusst. Obwohl Clustern oft nur in einem Gebiet Brennpunkte gesetzt werden, hat Cambridge mehrere technologische Brennpunkte.

Seit den 70er Jahren zählt die Metropolregion zu den renommiertesten Standorten der Biotech-Branche in Europa, doch inzwischen haben sich zwei weitere Schwerpunktthemen herausgebildet: Informationstechnologie und Nanotechnik. Von der Innenstadt aus reicht ein weites Gebiet bis zur südöstlichen Grenze, in deren Stadtteilen ( "Wards") nahezu ausschliesslich katholische Menschen zuhause sind.

Ein zweiter, nicht ganz so großer Teil von Cliftonville, Chichester Park und Höhlenberg im Südwesten bildet die Stadt. Dazwischen liegt ein enger Bereich, der sich vom Zentrum bis zu den nord-westlichen Vororten von Highfield, Glenn cairn, Légoniel, Gallysillan usw. ausdehnt.

Nur in den Bezirken im südlichen Teil des Stadtzentrums, zum Beispiel in Windsor oder Stranmillis, lebt man verhältnismäßig verschieden. Die NIMDM ( "Northern Ireland Multiple Deprivation Measure "), die 43 Subindizes für Beschäftigung, Erwerbseinkommen, Gesundheitswesen, Bildung, Pflege und Wohnung einbezieht, verdeutlicht, dass der Benachteiligungsgrad zwischen den verschiedenen Bezirken sehr stark variiert.

Zum anderen zeigt die Karte deutlich, dass die Coexistenz der Denominationen in den "kaum" oder "nicht benachteiligten" Bezirken am stärksten vorangeschritten ist, auch wenn es in einigen Fällen noch deutliche Mehrheitsverhältnisse gibt. Eine dritte, etwas schwächere Entwicklung zeigt, dass die von den Protestanten beherrschten Gemeinden, in denen die britischen Gewerkschafter vor nicht allzu langer Zeit deutliche Mehrheitsverhältnisse von weit über 90 % vertraten, für andere Volksgruppen offener sind als die von den Katholiken beherrschten Gebiete; dies trifft vor allem auf die Gemeinden im südöstlichen Teil des Seehafens, aber auch im westlichen Teil zu.

Cambridge, eine Hochschulstadt im Nordosten Londons, liegt im Herzen des Cambridge Clusters (auch bekannt als Silicon Fen), das auch die Großstädte Huntingdon, Wisbech, Ely, Newmarket, Bury St. Edmunds, Haverhill, Royston und Stansted einschließt und als einer der leistungsfähigsten High-Tech-Cluster in Europa angesehen wird. Im Umkreis von rund 25 km um die Hochschule gibt es zurzeit rund 1600 Hightech-Unternehmen mit rund 58.000 Beschäftigten.

Die Clusterstruktur wird vor allem von kleinen und mittleren Betrieben geprägt, die sich hier nach 1970 niedergelassen haben. Heute wohnen 122.000 Menschen in Cambridge, von denen weit über 20.000 als Studierende an der Cambridge University und der Angelia Ruskin University (nordwestlich des Hauptbahnhofs) inhaftiert sind.

Hinzu kommen mehrere tausend Beschäftigte an der Hochschule oder einer ihrer Institutionen. Heute ist die größte Konzentration von Hightech-Unternehmen im "Cambridge Science Park" und in benachbarten Technologie-Zentren wie dem "St. John's Innovations Centre" oder dem "Cambridge Business Park" zu finden. Der Anteil der Mitarbeiter, die in wissensintensiven Branchen tätig sind, liegt bei 26% und der Bundesdurchschnitt bei nur 12%.

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