Gera Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten in Gera

Die Stadt Gera ist kein klassisches Touristen- oder Ausflugsziel wie Erfurt oder Weimar, hat aber dennoch zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Das Schönste in / um Zahme Gera. Zoo Gera der Waldzoo Ostthüringen. Die Stadt Gera ist kein klassisches Touristen- oder Ausflugsziel wie Erfurt oder Weimar, hat aber dennoch zahlreiche Sehenswürdigkeiten. Vogtland: Erste Funde von Siedlungen im Raum Gera stammen aus der Altsteinzeit.

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Auch wenn Gera kein klassischer Touristen- oder Ausflugsort wie Erfurt oder Weimar ist, so gibt es doch viele Sehenswürdigkeiten. Im Gegensatz zu den meisten anderen Städten der DDR hatte Gera vor 1990 auch ein renoviertes Stadtzentrum. Darüber hinaus erlebte die Hansestadt durch die Landesgartenschau 2007 einen deutlichen Zuwachs.

Geras Stadthaus wird als das Wahrzeichen Geras angesehen. Heute ist das Stadthaus zwischen 1573 und 1575 im Renaissance-Stil erbaut worden. Zu sehen ist das üppig dekorierte Hauptportal auf der Markt-Seite, auf dem ein fest angebrachter Metallstift in der Längsrichtung einer Gera Élle (Längenmaß für Tuch, das je nach Gegend und Ort stark schwanken kann) noch die frühere Wichtigkeit von Gera für die Tuchproduktion und den Stoffhandel verkündet.

Der Bau der städtischen Apotheke am Zusammenfluss von Kleiner Kirchstraße und Wochenmarkt wurde 1592 erstellt und ist damit der zweite erhalten gebliebene Renaissance-Bau in Gera. Die städtische Apotheke wurde etwa zur gleichen Zeit, 1602, eröffnet, ist aber erst seit dem neunzehnten Jh. in diesem Haus zuhause.

Die Gera-Höhlen sind unterirdisch gelegene Bierlager räume, die sich unter fast allen Altstadthäusern befinden. Nach dem Bau des ersten Gera-Theaters am jetzigen Pushkinplatz Ende des achtzehnten Jahrhundert wurde das jetzige Stadttheater zwischen 1900 und 1902 im Untermhausviertel nach Entwürfen des großen Theaterbaumeisters Heinrich Seeling (u.a. in Aachen, Breslau, Freiburg im Breisgau, Berlin, Frankfurt am Main und Nürnberg) erbaut.

Draußen und vor allem drinnen fasziniert es mit seinem genialen Jugendstilstil und ist damit eines der wenigen in Deutschland. Im Jahre 1908 wurde das ehemals in privatem und öffentlichem (fürstlichem) Eigentum befindliche Haus als "Fürstliches Hoftheater" komplett in das Privateigentum (d.h. öffentliches Eigentum) des Prinzen von Russland überführt. die als Beraterin, Regisseurin, Dramaturgin und Autorin das Haus mitgestaltet hat.

Seinen Höhepunkt erlebt das Haus in den 1920er Jahren. Obwohl das Schauspielhaus im Zweiten Weltkrieg einen Bombenschaden erlitten hatte, erfolgte die Neueröffnung am 16. August 1945 auf Betreiben des Sowjetstädtischen Kommandeurs mit Mozarts "Figaro's Wedding"; als Drehscheibe dient heute ein Laufdrehgestell eines Fliegerabwehrgeschützes. Es dauerte bis 1450, nach dem Sachsenbruderschaftskrieg, bis die Fürsten von Gera ihren Platz von der nicht erhalten gebliebenen Burg im südwestlichen Teil der Geraner Innenstadt zurück auf den Hausberg zogen.

Auf dem Osterstein gibt es heute ein in den 60er Jahren erbautes Wirtshaus. Sie wurde 1913 und 1914 von Henry van de Velde für das Schloss der Gewerbeschule Gera erbaut und ist eines der wenigen erhalten gebliebenen Kunstwerke dieses hervorragenden Jugendstilkünstlers. Der Gesamtkomplex, der während des Zweiten Weltkriegs und der DDR-Zeit sehr stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, wurde aufwändig saniert und beheimatet seit 2006 diverse karitative Institutionen.

Gera hat auch über 100 Häuser, von denen einige im Beitrag Villas in Gera aufscheinen. Es gibt auch mehrere Gebäude in der Innenstadt im neuen Baustil, wie das Halpert-Haus, das 1925 von Thomas Schöner gebaut wurde. Südlich der alten Stadtmauern, am Graben, steht noch ein großes aneinander grenzendes Mauerstück der Gotik.

Zwischen 1720 und 1722 entstand das dreistöckige, barocke Bauwerk am JHN. Es wurde nicht renoviert. Unmittelbar daneben liegt das 1887 fertig gestellte Rutheneum-Gymnasium, das seit 1608 als Einrichtung existiert. Ab 1993 heisst die Hochschule seit 1608 Goethe-Gymnasium/Rutheneum Das erste Geraer Wolkenkratzerhaus wurde 1928 und 1929 von dem Berliner Baumeister Hans Brandt erbaut.

Die Stadtsparkasse hat seit ihrer Errichtung ihren Hauptsitz im Haus, heute ist dies die Gera-Greiz. Erbaut 1874 und 1875, der 21 Meter hohen Aussichtsplattform auf der Roneburger Spitze ermöglicht einen Ausblick von Südost auf die Innenstadt und wurde von Dr. Moritz Rudolf Ferber (1805-1875) von der Leipziger Zechsteinrauchwacke erbaut.

Dieses Barock-Gartenhaus wurde 1740 außerhalb der Stadt erbaut. Heute wird das Haus für andere kommerzielle Zwecke verwendet, der Park hat sein geschichtliches Aussehen bewahrt. Das 1745 gebaute Barock-Sommerhaus der Prinzen von Reuß steht im gleichen Ortsteil auf einem alten Wasserschloss. Auf dem Nicolaiberg, dem Höhepunkt der Stadt, steht die Barockkirche St. Salvator von 1717 bis 1720.

Heute ist das Kircheninnere vom Art Nouveau gekennzeichnet. Das neugotische St. John's Church in der Clara-Zetkin Street wurde zwischen 1881 und 1884 erbaut und ist die gr??te Kathedrale der Gemeinde. Es wurde als Nachfolger der 1780 niedergebrannten Johaniskirche am Johanisplatz errichtet. Nahezu direkt an der Weissen Elster befindet sich die späte gotische St. Mary's Church, das Herzstück des Stadtteils Gera im Untermhaus.

Erbaut um 1440, enthält es einen wertvollen Spätgotikaltar, der von den Geschlechtern der Kudorfer und Waltheym gestiftet wurde. Zusammen mit der Unermhäuser Brucke ist die St. Mary's Church die meist fotografierte Ansicht von Gera. Im Jahre 1200 wurde die Älteste der Stadt im romanischen Baustil erbaut und verfügt über die Älteste Glocke von Gera aus dem Jahre 1473.

Zwischen 1724 und 1739 wurde das Historische Freilichtmuseum (ehemaliges Zucht- und Waisenhaus) errichtet seit 1914 beherbergt es das 1878 eröffnete Stadtarchiv. Im so genannten "Schreiberhaus" direkt neben der Salva-Kirche, dem einzigsten Altstadthaus, das den Feuer von 1780 unbeschadet überstanden hat, ist das Naturkundemuseum zuhause.

Seit 1947 ist es nach vorübergehender Verwendung als Gerichtsgebäude und Schulgebäude ein Museen. Im Untermhausviertel der ehemaligen Fürstlich-Russischen Hofburg liegt die Geraer-Kunsthalle. Es wurde zwischen 1729 und 1732 erbaut und ist seit 1957 Sitz der Geraer Kunstsammlungen. Es wurde 1984 als Handwerksmuseum gegründet und ist im 1760 erbauten größten ehemaligen Rathaus der Geraer Altstadt, dem sogenannten Ferienhaus, untergebracht.

Otto Dix wurde 1891 in diesem Haus direkt neben der St. Marien-Kirche zur Welt gebracht. Geburtstag wurde das Haus in ein Museumsgebäude umgewandelt, das neben einigen kleinen Arbeiten von Christoph orus eines der wichtigsten Werke Dix' aufnimmt. Im Jahre 1729 wurde der Barockgarten zwischen Schauspielhaus und Orgel nach dem französischen Modell neu gestaltet und erhielt auch eine Gedenkstätte für die Faschismusopfer.

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