Gfk Konsumklima

Konsumklima der Gfk

Das Schaubild zeigt den GfK-Konsumklimaindex, der die Konsumneigung der privaten Haushalte misst. Hier finden Sie Informationen zum Konsumklimaindex der Gesellschaft für Konsumforschung. Einzelheiten zur GfK-Studie und zum GfK-Konsumklimaindex.

Pressemitteilung

Im Großen und Ganzen sind die Verbraucher in Deutschland noch immer entspannt über die sich verschlechternde geopolitische Situation. Grundsätzlich kann sich die Stimmungslage im Monat May durchsetzen. Andererseits hat die Kauflust gelitten. Der Ausstieg des amerikanischer Präsident aus dem Atomabkommen mit dem Iran hat die Konsumentenstimmung nicht besonders beeinflusst. Das Konsumklima leidet daher unter minimalen Verlusten.

Die Konjunkturerwartungen der Konsumentinnen und Konsumenten haben sich nach dem Einbruch des Vormonats im Monatsmonat gehalten. Durch die weitere Verschlechterung der Weltsituation aufgrund der einseitigen Kündigung des iranischen Atomabkommens durch die USA wurden die Konsumentinnen und Konsumenten nicht weiter in Bezug auf die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland beunruhigt. Die seit Jahresbeginn beobachtete Wertentwicklung des Index verdeutlicht jedoch, dass sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland nach Ansicht der Konsumentinnen und Konsumenten etwas verlangsamen könnte.

Das Bruttoinlandprodukt (BIP) ist nach ersten Einschätzungen des Bundesamts für Statistik im ersten Vierteljahr dieses Jahr um 0. 30 Prozentpunkte gegenüber dem Schlussquartal 2017 gestiegen. Die Hauptimpulse gingen von Deutschland in Richtung steigende Investitionstätigkeit und Konsum. Die Wirtschaftsleistung war in den beiden vorangegangenen Perioden mit 0,7 und 0,6 Prozentpunkten (3. Vierteljahr 2017) noch etwa zweimal so hoch.

Die erwartete moderate Teuerung in den nächsten Wochen wird sich auch in den Geldbörsen der Verbraucher niederschlagen. Gegenüber den Konjunktur- und Einkommensperspektiven verliert die Kauflust in diesem Jahr. Die Kaufbereitschaft bleibt trotz der Kursverluste auf sehr hohem und fast genauem Vorjahresniveau.

Aufgrund der hervorragenden Beschäftigungssituation, der geringen Arbeitsplatzangst und der steigenden Einnahmen sind die deutschen Bürger weiterhin bereit, ihren Portemonnaie für den Konsum zu oeffnen. Zum zweiten Mal in Folge ist die Konsumentenstimmung leicht rückläufig. Eventuelle Gefahren für das Konsumklima resultieren vor allem aus der weltpolitischen Situation. Auch in diesem Fall wären das bisher gute Konsumklima und die gute Verbrauchsprognose wohl überholt.

Sie enthält auch Daten über die Ausgabenpläne der Konsumenten für 20 Sektoren der Konsumgüter-, Konsumgüter- und Servicemärkte. Im Konsumklima wird ausdrücklich auf den Gesamtverbrauch des Privatkonsums verwiesen. Je nach Definition macht der Handel jedoch nur etwa 30 % des Privatkonsums aus. Der reale Konsum stieg nach Berechnungen des Bundesamts für Statistik im Jahr 2017 um rund 2,2 Prozentpunkte.

Es geht auch hier nicht um den Einzelhandelsumsatz, sondern um die Gesamtausgaben der Konsumenten. Wie alle anderen Kennzahlen ist auch die Kaufbereitschaft ein Stimmungsbarometer. Die Kommissarin stellt die Frage, ob die Konsumenten es für sinnvoll erachten, grössere Einkäufe zu machen. Die Konsumenten müssen das notwendige Kapital für einen solchen größeren Kauf haben und auch eine Notwenigkeit für diesen Kauf erblicken.

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