Gibraltar Umsatzsteuer

Mehrwertsteuer von Gibraltar

Die Mehrwertsteuer als Ausgangspunkt für die Reduzierung der erzielten Leistungen. Für Unternehmen und Einzelpersonen bringt Gibraltar viele Vorzüge, insbesondere aus steuerrechtlicher Sicht. Die derzeitige Steuerregelung in Gibraltar steht in vollem Einklang mit der EU, der OECD, der FATF und dem FSF. Mit 10% bleibt die Gewinnbesteuerung eine der tiefsten in Europa. Gibraltar bleibt neben der Befreiung von Beteiligungsgewinnen und dem Wegfall der Mehrwertsteuer einer der Steuerparadiese Europas.

Das DBA zu den Vereinbarungen des Vereinten Königreichs, jedoch mit eingeschränkter Anwendbarkeit.

EU-Zoll- und Besteuerungsgebiete - Besonderheit

Nicht immer ist das Grenzgebiet der EU identisch mit dem Gebiet der EU. Obwohl einige Bereiche geographisch oder international zur EU gehörten, sind sie nicht Teil des Einfuhrzollgebiets, des MwSt- oder des Verbrauchsteuergebietes. Für alle anderen Mitgliedsstaaten ist ihr gesamter Geltungsbereich in das Zoll- und Steuersystem einbezogen. Ein Export in diese Territorien ist ebenfalls von der Mehrwertsteuer befreit, wenn der Exportnachweis als Beweis im Sinn des Mehrwertsteuergesetzes 1994 vorgelegt werden kann.

Für die Belieferung von Gebieten der EU, die zum Verzollungsgebiet zählen, aber nicht unter die MwSt-Richtlinie fallen, gelten die Zollvorschriften in gleicher Weise. Auch für diese Sendungen ist eine Zollerklärung einzureichen, auch wenn die Sendungen nicht das Verlassen des Zollgebiets bedeuten. Um eine mehrwertsteuerfreie Anlieferung durchführen zu können, sind auch hier geeignete Unterlagen vonnöten.

In Anbetracht der Tatsache, dass die Lieferung im Verzollungsgebiet der EU stattfindet, muss der EU-Charakter der Waren nachweisbar sein, damit der Zollsatz des Drittlandes bei der Einfuhren in diese Sondergebiete nicht auftritt. Die EU ist mit den beiden Staaten in vielen Gebieten eine gemeinsame Warenverkehrszone, in der Waren ohne Zölle in Umlauf gebracht werden können. Hier ist aber auch die Vorlage einer Ausfuhranmeldung notwendig, die auch als Nachweis für die mehrwertsteuerliche Ausführung gelten kann, wenn die italienischen Zollbehörden oder im Fall von Andorra die französiche oder spansische Einfuhrzollbehörde die "Ausfuhr" aus dem Zoll- und Steuerterritorium der Warenunion bestätigen.

Um eine mehrwertsteuerfreie Anlieferung durchführen zu können, ist auch hier ein Nachweis vonnöten. Bei den Färöern handelt es sich um einen autonomen Archipel, der zu Dänemark gehört und weder Zoll- noch Besteuerungsgebiet der EU ist. Grönland ist ebenfalls ein autonomes Land in Dänemark, gehört aber nicht zum Zoll- und Finanzgebiet der EU.

Das Zoll- und Finanzgebiet der EU ist nicht in der Schweiz ansässig, da es eine deutschsprachige Deklave ist und zum Schweiz. Das Land ist weder Zoll- noch Besteuerungsgebiet der EU. Die Aland-Inseln sind ein zollamtliches Gebiet, aber keine Steuergebiete. Der Athos ist ein zollamtliches Gebiet der EU, aber kein Umsatzsteuergebiet.

Die Campione d'Italia ist eine in der Schweiz ansässige spanische Enklave, die jedoch weder der Schweiz noch dem Gemeinschaftszollgebiet der EU angehört. Livigno befindet sich ebenfalls an der schweizerisch-italienischen Landesgrenze und ist nur von der Schweiz aus geographisch zu erreichen; es ist weder Teil des Zollgebiets der EU noch der Schweiz. Bei dem italienischen Teil des Lago di Lugano vom Strand bis zur Staatsgrenze zwischen Ponte di Ceresio und Ponte Ceresio handelt es sich weder um ein Zoll- noch ein Abgabengebiet der EU.

Vor allem die Kanäle Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Gomera, El Hierro und La Palma sind Zollgebiete der EU, aber keine Steuergebiete. Bei Ceuta und Mellila handelt es sich um in Nordafrika vorkommende Spanischexklaven, die weder Zoll- noch Steuergebiete der EU sind. Der Kanal von Alderney, Jersey, Guernsey, García, Herm und Les Minquires ist ein zollamtliches Gebiet der EU, aber kein steuerliches Gebiet.

Die folgenden Überseeländer und -territorien, die eine spezielle Verbindung zum Vereinigten Königreich haben, sind nicht Teil des Zoll- und Steuergebiets der EU: Anguilla, Bermudas, Kaimaninseln, Falklandinseln, Turks- und Caikosinseln, British Virgin Islands, Sandwich Islands, St Helena, Pennsylvania, Mönchsgras, British Antarctic Territory und British Indian Ocean Territory. Es handelt sich bei den Überseedepartements Französisch-Guayana, Französisch-Guayana, Guadeloupe, Mayotte (seit dem ersten Januar 2014), Französisch-Englisch und Französisch-Releunion um Zollgebiete, nicht um Steuergebiete.

Das französische Überseegebiet COM (collectivités d'outre-mer) und TAAF (terres outtrale et antiarctiques françaises) gehört weder zum Zollgebiet noch zum Steuergebiet: In den Niederlanden (17) sind die Niederländischen Antillen (Bonaire, Curacao, Sint-Martin, Saba, Sint Eustasius) und Aruba zu gleichen Teilen Teil des Königsreichs der Niederlande, gehören aber nicht zum Zoll- und Steuertarif.

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