Hohe Tauern Wandern

Wandern Hohe Tauern

Bergwandern & Wellness im Nationalpark Hohe Tauern. Doch: Wir besitzen ein Naturjuwel von außergewöhnlicher Qualität, den Nationalpark Hohe Tauern. Bergwandern, Trekking & Bergsteigen in den Hohen Tauern, Wanderwege, Hütten & Talorte. Exkursionen in den Nationalpark Hohe Tauern: Sehenswürdigkeiten, Besichtigungen, Reiseberichte. Der Nationalpark Hohe Tauern im Salzburger Land.

Nationalpark Wandern & Wellness Hohe Tauern

In diesem hochalpinen Naturschutzgebiet ist Ihre Urlaubserlebniswelt von 800 bis 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Mit 3798 m ist der Grossglockner der höchstgelegene Gipfel Österreichs; der Grossvenediger mit 3666 m der höchstgelegene Gipfel Salzburgs; der Marmkogel mit 3.017 m eine realisierbare Aufforderung. Erholung in rustikalen, sonnenverwöhnten Hütten - die Seningerbräualm im Niederbachtal, die Mauchachalm im Habachtal und die Bäume auf der Mühlbachtalm sind das Ausflugsziel bzw. die Einkehrmöglichkeit.

15.5. - 30.6. und 11.9. - 03.11. je mit kostenlosem Wander-Shuttle vom und zum Haus zu den Ausflügen. 03.7. - 08.9. - 26 verschiedenen Ausflügen und Bergtouren im Naturpark Hohe Tauern mit Nationalparkwächtern. Das Wanderangebot reicht von leicht bis schwer und bietet Ihnen verschiedenste thematische Schwerpunkte:

Wildbeobachtung, die Gletscherwelt, Hochgebirgssiege oder Pflanzenwanderungen (täglich Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von Juni bis September). Führungen durch den Park sind für unsere Besucher kostenlos, aber die Kosten für Seilbahn und Nationalparktaxi werden vom Park in Rechnung gestellt. Die Pinzgauer Bergwelt ist die höchste des gesamten Landes, dieser Teil der Alpenkette wird "Hohe Tauern" genannt.

Daraus leitet sich auch der Namen des Naturparks Hohe Tauern ab. In Neukirchen ist der Grossvenediger mit 3.674 m ü.M. der höchstgelegene Berg im ganzen Bundesland, der Grossglockner mit 3.798 m der höchstgelegene Berg Österreichs. Mitten in den östlichen Alpen ist der Naturpark Hohe Tauern eine der schönsten Gegenden der Welt. Diejenigen, die im Naturpark Hohe Tauern von den Tälern zu den hohen Bergen wandern, durchqueren Höhen, die allen klimatischen Zonen von Mitteleuropa bis in die Arktis zuordenbar sind.

Im grössten Alpennationalpark der Welt sind alle wichtigen Alpenökosysteme weitgehend und intakt. Die 1200 Quadratkilometer der Landesfläche des Nationalparkes sind naturbelassen. Im Reservat befinden sich 130 Quadratkilometer an Gletschern, über 550 See und 279 Bächen. Das Nationalparkgebiet Hohe Tauern umfasst 3 Länder in Salzburg, Osttirol und Kärnten.

Zugleich ist der Naturpark Hohe Tauern der Älteste der österreichischen Nationalparke und mehr als ein Drittel aller in Österreich vorkommenden Pflanzenspezies und mehr als die Haelfte aller in Oesterreich vorkommenden Lurche, Kriechtiere, Voegel und Saeuger sind hier beheimatet. Die IUCN hat den Hohe Tauern National Park seit 2006 als Naturschutzgebiet der Klasse II ("Nationalpark") weltweit ausgezeichnet und gehört damit zur Gruppe der sehr großen Nationalparke wie Yellowstone, Yosemite, Grand Canyon, etc.

Das Land Salzburg verfügt über ein hochkarätiges Netzwerk von Besucher- und Bildungsinstitutionen (Lehrpfade, Messen, Bildungsstätten, etc.), die den Nationalparkbesuch vervollständigen und die Kenntnisse über die ökologischen und soziokulturellen oder wirtschaftlichen Verflechtungen rund um das Naturschutzgebiet erweitern. Vom Tauernübergang auf den "Trails of the Säumer" bis hin zu Wildbeobachtungen, geologische Wanderungen oder Schneeschuh-Wanderungen in die schneebedeckten Tauern.

Zuverlässige und besonders ausgebildete Wanderführer sind die Nationalpark-Ranger. Im Kernbereich befinden sich einige der höchstgelegenen Berge Österreichs, der Grossglockner (3. 798m) und der Grossvenediger (3. 662m), wo dem Schutz der Natur absolute Priorität eingeräumt wird. Der Außenbereich des Naturparks Hohe Tauern ist durch jahrhundertealte menschliche Aktivitäten gekennzeichnet und gekennzeichnet durch die artenreichen Almen und Almwiesen mit einer charakteristischen alpinen Infrastruktur (traditionelle Bauweise der Almen, Holzzäune, Natursteinmauern usw.) und sakrale Schätze.

Außerdem stellt der Naturpark sicher, dass sich die Bestände gefährdeter Arten ausbessern. Berühmte Attraktionen des Nationalparkes sind die Krümler Fälle, die Umbal Fälle, der Gletscherlehrpfad Innergschlöss (Matrei in Osttirol) und die Franz Josefs-Höhe am Grossglockner. Die Flora und Fauna dieses Nationalparkes gilt als besonders artenreich, da sich aufgrund der großen Höhendifferenzen und der Position auf dem Hauptkamm der Alpen unterschiedliche Klimabedingungen auf engstem Raum treffen.

Die Lebensgemeinschaften auf der Nord- und Südhalbkugel der Hohe Tauern zum Beispiel sind in dieser Situation sehr unterschiedlich: Die klimafreundlichere und sonnigere Südhalbkugel hat einige hitzeliebende Spezies, die auf der Nordhalbkugel nicht vorzufinden sind. Im Durchschnitt befindet sich die Waldgrenze in den Hohe Tauern auf ca. 2000 bis 2200 Metern, kann aber an den Sonnenhängen auf der südlichen Seite bis zu 2400 Meter erreichen.

Noch heute wird im Naturpark gegrast. In Österreich beheimatet der Naturpark Hohe Tauern ein drittel aller in Österreich heimischen Arten; rund 10000 Tiere sind im Naturpark beheimatet, trotz der extremen Verhältnisse mit einem achtmonatigen Jahreswinter und äußerst kurzem Frühjahr und Herbst. Durch die Grösse des Nationalparkes ist fast die ganze alpine Flora und Fauna repräsentiert und es gibt eine Vielzahl von in Österreich einmaligen Biotoparten.

Die Gämsen, der Steinbock, der Gänsegeier, dessen einzige Verbreitung im ganzen Alpengebiet im Naturpark liegt, die seit 1986 im Naturpark (Rauris) angesiedelten Bart-Geier und der Steinadler sind einige der großen Tiere, die auffallen. Die Braunbärin ist seit der Hälfte des neunzehnten Jh. in den Hohe Tauern ausgestorben. Der Wolf, der bis ins XVII. Jh. in den Hohe Tauern weit verbreitete, wurde Ende des XIX. Jh. ebenfalls erlegt.

Um 1800 wurde Marmot auch in den Hohe Tauern vernichtet - Marmot-Fett war ein bedeutender Teil der Medizin - wurde aber im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts umgesiedelt und ist heute weit verbreitet. Heutzutage ist das Murmeltier wieder sehr verbreitet im Naturpark. Heute ist der Rotwild im Wesentlichen von der menschlichen Ernährung im Sommer und Herbst abhängt, da die Wintergebiete in den Tälern durch die Ausbreitung der Städte und die Intensivlandwirtschaft zersetzt wurden.

Neben der Besucherführung kommt der Erziehung in einem Naturpark eine wichtige Bedeutung zu. In den teilnehmenden Bundesländern gibt es im Naturpark Hohe Tauern jeweils eine Einrichtung, in der die Gäste von Nationalpark-Rangern geführt werden. In der Nationalparkakademie Hohe Tauern werden unter anderem Kurse, Schulungen und Konferenzen für die Erwachsenen durchführt. Zu den Kernaufgaben eines Nationalparkes gehört die naturwissenschaftliche Registrierung und Bewertung des Schutzgebietes.

Die Schwarze Folge des Nationalparks Hohe Tauern enthält naturwissenschaftliche Texte zu den Bereichen Flora, Fauna (Wirbeltiere), Erdkunde, Alpweiden, Gewässer bis hin zu Schmetterlingen. Zum Beispiel die Schriftenreihe Wissenschaftliche Mitteilungen aus dem Naturpark Hohe Tauern (1993-2001) widmet sich der Klima-Geschichte der Hohe Tauern und gibt einen Literaturüberblick. Hans Peter Graner: Naturpark Hohe Tauern.

Brandtstätter, Wien 2004, ISBN 3-85498-346-8 Der Lämmergeier wird seit 1986 im Zuge eines alpinen Projekts in die Hohe Tauern umgesiedelt. In den Bergbächen des Nationalpark Hohe Tauern wird die ursprüngliche Forelle (heimische Donau Bachforelle) mit Erfolg gefischt. Das Migrationsverhalten des Steinbocks wird vom Sender untersucht.

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