Kanarische Inseln eu

Die Kanarischen Inseln eu

Sie finden hier die Bestimmungen für Waren aus Nicht-EU-Ländern oder Für Reisende aus EU-Ländern ist kein Visum erforderlich. Daher gelten auch hier die EU-Einwanderungs- und Zollgesetze, allerdings mit einigen Besonderheiten. Um Ihre Rückreise von den Kanarischen Inseln nicht in ein Fiasko zu verwandeln, müssen die folgenden Reisekostenpauschalen beachtet werden. Die Inseln gehören politisch zu Spanien und damit auch zur EU. Sie sind nicht mehr wettbewerbsfähig, bieten aber immer noch EU-Agrarsubventionen in Milliardenhöhe.

Mehrwertsteuer Kanarische Inseln

Sie müssen als Unternehmen und Eigentümer einer spanische GmbH auf den Kanaren (Teneriffa, Gran Canaria, Fuerteventura, La Palma) Ihren Lieferanten aus Deutschland und anderen EU-Staaten, die zum EU-Raum der Mehrwertsteuer zählen, wertvolle Hinweise für eine korrekte und reibungslose Abwicklung der Fakturierung in den Bereichen Mehrwertsteuer und Zollabfertigung mitgeben.

Aus diesem Grund bekommen Spanier oder andere Firmen mit Sitz auf den Inseln keine europäischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummern. Dagegen ist ES B38872 (eine in Spanien auf dem spanischem Mutterland oder den Balearen - Mallorca, Ibiza, und nicht auf den Inseln ) eine Umsatzsteuer-ID (NIF IVA) und im VIES-System eintragungsfähig.

Auf den Kanaren gibt es ein eigenes Steuerminderungssystem (REF mit den ZEC + RIC Steuersparmodellen) und eine eigene Mehrwertsteuer - die so genannte IGIC mit dem allgemeinen Satz von 7%. Leistungen einer in Teneriffa ansässigen spanischen SL werden "im Drittland" erbracht und sind daher von der Mehrwertsteuer befrei.

Lieferungen von Waren aus Deutschland nach Gran Canaria sind Exportlieferungen und in Deutschland von der Mehrwertsteuer befrei. Beim Import nach Gran Canaria oder auf andere Kanarische Inseln muss die Mehrwertsteuer (IGIC) und ein Einfuhrzoll entrichtet werden. Ein kanarisches Unternehmen muss eine EORI-Nummer zum Nachweis seines Unternehmensstatus im Handel zwischen Drittländern und den Kanaren anfordern.

Ein spanischer SL auf den Kanaren kann seinen Gesellschaftsstatus durch die Urkunde, den Handelsregister-Eintrag, die Steuernummernkarte (CIF) und das 36. Obwohl die Kanaren nicht zum Gebiet der EU zählen, fallen sie unter die Mehrwertsteuer-Richtlinie. Auf Teneriffa unterhält eine SL (spanische Gesellschaft mit beschränkter Haftung) ein Webportal, auf dem man sich die Videos ansehen und herunterladen kann.

Die Endanwender laden den fertigen Dokumentarfilm in Deutschland herunter, wo er sich befindet. Der kanarische SL (Webportalbetreiber) muss dann die Mehrwertsteuer bezahlen. Wenn der Betreiber des Webportals über Kundschaft aus Deutschland, Ungarn, Italien usw. verfügt, muss er in jedem einzelnen Staat steuerpflichtig sein, um die Mehrwertsteuer im betreffenden Staat bezahlen zu können. Für den Unternehmen wird dieser Sachverhalt durch die Möglichkeit erleichtert, eine Umsatzsteuererklärung im Muster 368 in Madrid abzugeben und die Mehrwertsteuer für nahezu jedes spanische Staat zu zahlen.

AKTUELLE 2017: Ab dem 01.07.2017 kann die Umsatzsteuererklärung (IGIC) für Teneriffa und Gran Canaria, La Gomera, Fuerteventura, La Palma, Lanzarote nicht mehr in gedruckter Form einreicht werden.

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