Kathedrale

Münster

Der Dom wurde auf der alten Stadtmauer von Palma de Mallorca errichtet. Der geistliche Reichtum der Kathedrale wird durch verschiedene Kirchenführungen offenbart. Der Dom von Madrid, im Stadtteil Madrid de los Austrias, hat eine kurze, aber komplizierte Geschichte. Das Geheimnis der Kathedrale von Barcelona. In der Altstadt von Lima, an der Plaza Mayor (Plaza de Armas), liegt die Kathedrale.

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Der Dom von Maria Santissima Assunta in Palermo ist die Kathedrale des Bistums Palermo der römisch-katholischen Kirchen in der Region Palermo. Das heutige Gebäude wurde 1184/1185 im normannisch-arabischen Baustil erbaut und im Laufe der Zeit mehrfach renoviert. Der Dom ist für Deutschland von besonderem Interesse, da sich dort die Grabstätten der Staufer-Kaiser Heinrich VI., Friedrich II. und Konstanze von Südtirol befanden.

Bereits im sechsten Jh. hatte der große Pfarrer Gregor eine Kathedrale an der Stelle des jetzigen Bauwerks erbaut. Diese Kathedrale wurde von den Arabern in eine kleine Kirche verwandelt. Diese " Große Palermoer Moschee " umfasste nicht nur das Bethaus für das Freitaggebet, sondern auch eine Universität (Madrasa), Büchereien, Thermen, etc.

Nachdem Roger I. Palermo erobert hatte, wurde die Kirche wieder zum Bischofssitz. Nachdem die Kathedrale 1169 durch ein Beben schwer zerstört wurde, entschied Bischof Walter, sie umzubauen. Das neue Gebäude wurde in den Jahren 1184-1185 erbaut. Nicht nur die originale Kathedrale wurde zerstört, sondern auch die Nebengebäuden der Großen Mezquita.

Das Gebäude wurde im Laufe des vierzehnten bis sechzehnten Jahrhunderts kontinuierlich erweitert. Das Hauptportal wurde von der westlichen Fassade auf die Südseite der Kathedrale verlagert und davor ein großer Vorhof angelegt. Von 1781 bis 1801 änderte Ferdinand Fuga das Äußere und Inneres der Kathedrale durch eine umfangreiche Renovierung wesentlich.

Das Innere der Kathedrale wurde ebenfalls im klassizistischen Baustil umgebaut. Nachdem der ehemalige Festungsturm vor der westlichen Fassade einen neogotischen Turm erhalten hatte, wurde die Kathedrale im neunzehnten Jh. zum Teil wiederhergestellt. Das Herzstück der Kathedrale ist eine normannisch befestigte Kirche in Würfelform mit einem Hauptschiff, einem Querhaus und zwei unteren Gängen.

Die sich kreuzenden Blindarkaden mit Steineinlagen ähneln der Kathedrale von Monsieur de la Mare, die etwa zur gleichen Zeit erbaut wurde, erscheinen aber schlichter im stilistisch ansprechender. Die Südtür, die heute als Hauptportal vom Hof aus fungiert, wurde 1426 von Antonio Gambara erbaut, die Holztür mit Schnitzereien von Francesco Miranda datiert aus dem Jahr 1432 Der späte gotische Säulengang vor dem Südtor wird von zwei kleinen Türmen umrahmt.

Im Giebelbereich des Säulenganges sitzt Christus zwischen Maria und dem Erzengel Gabriel. Der Innenraum ist von der Rekonstruktion Ende des achtzehnten Jh. gekennzeichnet und weist eine klassisch anmutende Säulenbasilika über dem Grundriß eines romanischen Kreuze auf. Zu den weiteren wertvollen Skulpturen gehören die Marmorfigur der Muttergottes mit dem Jesuskind von Francesco Laurana (1469), das Weihwassertank hinter der vierten Säule, das früher Domenico Gagini zugeordnet wurde, und die Muttergottes der Scala von Antonello Gagini (1503) auf dem Hochaltar in der neuen Sacréti.

Die königlichen Gräber sind seit dem Wiederaufbau im achtzehnten Jh. in einer Nebenkapelle hinter dem rechten Gang untergebracht. Die beiden von Roger II. in das Querhaus der Kathedrale von Cefalù gelegten Steinsärge waren für ihn und seine Nachkommen gedacht. Doch nachdem Roger II. und seine beiden Erben Wilhelm I. und Wilhelm II. in der Kathedrale von Palermo begraben wurden, hatte Friedrich II. 1215 die Steinsärge für sich und seinen Familienvater nach Palermo gebracht.

Die zweite Zeile zeigt zwei weitere Porphyr-Sarkophage unter den Vordächern, die von sechs mit Mosaiksteinen geschmückten Pfeilern getragen werden, auf der linken Seite von Roger II. Reise-Verlag DuMont, Ostenfildern 2011, ISBN 978-3-7701-4385-6. Betreuung des Komitees für die Feierlichkeiten zum VIII. Jahrestag der Kathedrale von Palermo (Hrsg.): Die Jahrhunderte des Tempelbaus und des mediterran-europäischen Humanismus.

Tagungsband des Eröffnungssymposiums für die thematischen Werke des VIII. Jahrhunderts der Kathedrale, 15. Dezember 1986. Palermo, Palermo 1989. Regione Siciliana. Abteilung für Umweltkulturerbe und Bildung (Hrsg.): Restaurierungsarbeiten in der Kathedrale von Palermo. Das Naturschutzgebiet. Der Wissenshof, grafische und fotografische Ausstellung, Erzbischöflicher Palast 20. Juni 30. September 1990. Laediprinteditrice, Palermo und andere, 1990. ? vgl. Die Meridiana della Cattedrale (Italienisch) und die Meridian-Linie (Meridiana) in der Kathedrale von Palermo.

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