Landkarte Asien

Karte Asien

Asienkarte und Karten aller asiatischen Länder. Anfahrtsskizze Asien (Übersichtskarte) - Download: Asiatische Kontinentkarten als Pinnwand, Magn. Eine politische Karte von Asien finden Sie hier. Vom Kaspischen Meer bis zum Pazifik.

Etymologie" id="Etymologie">Etymologie

Asien, Teil von Eurasien, ist mit rund 44,615 Mio. qkm etwa ein Drittel der Gesamtfläche, der flächenmässig grösste Kontinent. In Asien gibt es 47 weltweit bekannte Länder. Asien hat in der Geschichte der Menschheit schon frühzeitig eine bedeutende Stellung eingenommen. Der Begriff "Asien" leitet sich vom asyrischen Begriff "Assu" ab. Damit weist Asien auf die Gegend in der Aufgangsrichtung.

Im Altertum wurde die Region Kleinasien als Asien bezeichnet, was später den Namen der Römerprovinz Asien begründete. Der grösste Erdteil der Welt ist Asien. Asien wird neben Europa auch als Teil der Metropolregion Eurasien gesehen. Die Region grenzt im nördlichen Teil an den Nordpolarmeer, im östlichen Teil an den Pazifik und im südlichen Teil an den Indik.

In Asien gibt es keine klare geografische oder erdgeschichtliche Grenze zu Europa im Abendland. Das Uralgebirge, der Ural, das Kaspische und Kaukasus oder das Manyts-Tiefland, die südliche Küste des Schwarzmeeres sowie der Bosporus, das Marmara- und das Dardanellenmeer sind die häufigsten Definitionen der Grenzen mit Europa von Norden nach Süden. Asien ist mit Afrika über die Sinai-Halbinsel (Isthmus von Sues, 145 Kilometer breit) im Norden des roten Meers verknüpft.

Nördlichstes Festland von Asien und der Welt ist Cape Chelyuskin auf der Taimyr-Halbinsel (77 43 21 N), östlichstes Ziel Cape Deschnyov auf der Tschuktschen-Halbinsel (169 39 N19 7 W). Vom dort bis zum äußersten westlichen Ende Asiens, dem Cape Baba in Kleinasien (26 3 50 O), sind es ca. 8.223 Kilometer Luftlinie.

Eine Aufteilung Asiens in einzelne Staaten durch die UNO erfolgt lediglich aus rein wissenschaftlichen Erwägungen und bedeutet keine Übernahme von politischen oder sonstigen Mitgliedschaften von Ländern und Territorien. Die regionale Struktur Asiens lässt sich unterschiedlich gestalten. In Asien gibt es eine Vielzahl von globalen geografischen Superlativen: den grössten Flächenanteil im grössten Staat der Welt: Russland.

Abgesehen von den Extremwerten von Tsunami, Wüsten- und tropischem Urwald, sind alle anderen auf der Welt vorkommenden Vegetationsgebiete in Asien zuhause. Ein weiteres besonderes Merkmal sind die meisten Interkontinentalstaaten der Welt, mit sowohl Asien als auch anderen Kontinenten. Hierzu zählen Russland, Kasachstan, Indonesien, Japan, Ägypten und die Türkei.

In Asien ist die Basis für zahlreiche Kulturkreise wie China, Japan, Indien, Iran, Mazedonien und Assyrien im Nahen Osten. Die so genannten Welt-Religionen haben ihren Ursprung in Asien. In Asien und Europa gibt es eine lange Geschichte von Krieg (z.B. Alexander der Große, die Persischen Kriege, die Evangelisationen, die Überfälle der Ungarn und der Türken) und Expeditionen (z.B. Sven Hedin), aber auch viele bedeutende Handelsbeziehungen, wie die Seidenstrasse.

In Asien gab es schon immer große Reiche und nicht so zersplitterte wie in Europa. Von Indien aus hat sich der Buddha ausbreitet. In Zentralasien lebten traditionsgemäß Steppenvölker (Reitervölker) wie die Mongole, die in früherer Zeit eine Gefahr für Europa bildeten. Rund vier Mrd. Menschen wohnen in Asien, was etwa 60 Prozent der Weltbevölkerung ausmacht.

Indien und China haben jeweils über eine Billion Einwohner. Vor allem in Russland, Indien, Nepal, Myanmar, Thailand, Kambodscha, Vietnam und Malaysia nimmt das HIV-Virus zu. In Japan, der Mongolei, Sri Lanka, Bangladesch, Bhutan, Afghanistan, Turkmenistan, Saudi-Arabien, den Vereinten Arabischen Emiraten und dem Mittleren Orient hingegen haben nur wenige Menschen Aidskrankheiten.

Viele hundert Einzelsprachen werden in Asien geredet. Die wichtigsten Sprachenfamilien und -gruppen sind (Auswahl): Vgl. auch Eurasien: Europa und Festlandasien im Beitrag Sprachenfamilien der Erde. Asien ist nach Afrika das zweitgrößte Entwicklungsland. Uzbekistan ( "Z"), Kirgisistan ("Z"), Georgien ("W"), Armenien ("W"), Aserbaidschan ("W"), Yemen ("W"), Mongolen ( "O") und (noch) die VR China ("O") und Indien ("S")).

Länder, die im industriellen Zeitalter "gekauft" wurden, sind die Ölförderländer Iran (S), Irak (W), Kuwait (W), Saudi-Arabien (W) und die Vereinten arabischen Länder (W) (und vielleicht bald auch die ölreichen Regionen der früheren Sowjetunion). Industrieländer sind Japan (O), Singapur (SO), die VR China (Taiwan) (O), Südkorea (O), Israel (W) und die beiden in die VR China zurückgekehrten Siedlungen Hongkong und Macau (O).

Qatar (W), das wohl fruchtbarste Staat der Erde, befindet sich in Asien. China ist die grösste asiatische und die zweitgrösste Wirtschaftsmacht der Erde, sowohl was das wechselkursbasierte Bruttoinlandprodukt als auch die Kaufkraftparitäten betrifft. Im asiatischen Raum folgten Japan, Indien und Südkorea. Japans Ökonomie ist seit Jahrzehnten die am schnellsten expandierende Ökonomie Asiens.

Die konjunkturelle Situation Japans hat sich seit den 90er Jahren verschlechtert, während China und Indien im gleichen Zeitabschnitt überdurchschnittlich starkes Wachstum von mehr als 10 bzw. 7% pro Jahr aufweisen. Allerdings hat Japan 2010 die Führungsrolle Asiens an China übergeben. Nichtsdestotrotz ist sie die bedeutendste Industriestaat in Asien und (abgesehen von Russland, das mehrheitlich zu Europa gehört) das einzigste auf dem Kontinent, das zu den acht größten Industrieländern gehört.

Auch in Kaufkraftparitäten hat Indien heute (2015) ein höheres BSP. Das Wirtschaftswachstum konzentrierte sich nach dem Zweiten Weltkrieg und zunehmend ab den 1960er Jahren zunächst auf die Staaten und Regionen entlang der pazifischen Küste, wobei Japan, Südkorea und Taiwan sowie die ehemals englischen Siedlungen Hongkong und Singapur, die mit der US-amerikanischen Volkswirtschaft in engem Zusammenhang standen, am meisten begünstigt wurden.

Mehrere ost- und südostasiatische Bundesstaaten haben sich in den 1980er Jahren zu Industriestaaten mit rasantem wirtschaftlichem Wachstum aus aufstrebenden Ländern entwickelt: die sogenannten "Tigerstaaten" Hongkong (damals noch eine Königskolonie des Vereinten Königreichs), Taiwan, Singapur und Südkorea. In vielen dieser Ländern endete der schnelle Aufschwung 1997/98 mit der Asien-Krise, die - beginnend in Thailand - vor allem eine Finanz- und Devisenkrise war.

Seither sind die Volkswirtschaften dieser Länder weiter gewachsen, aber das sehr starke Wirtschaftswachstum von bis zu zehn Prozentpunkten hat sich auf fünf bis sechs Prozentpunkte nachgelassen. In weiten Teilen Asiens dominiert nach wie vor die Landwirtschaft, besonders der Anbau von Reis und die Fischfang. Niedrig arme oder vom Krieg zurückgedrängte Länder und korrupte Regime wie Afghanistan, Bangladesch, Myanmar, Laos, Kambodscha, Vietnam und die früheren sowjetischen Republiken in Zentralasien sind weiterhin von ihrer landwirtschaftlichen Topografie bestimmt.

Bis zum Zusammenbruch der Sowjetunion 1990/91 waren die meisten der heute zentral- und nordasiatischen Länder Teil der Sowjetunion und damit in einer Planwirtschaft gegliedert. Das weltgrößte bekannte Reservat liegt auf der Araberhalbinsel und in den angrenzenden Gebieten des Golfes, während das Reich Saudi-Arabien die grössten Vorkommen hat. Andere wichtige Produktionsländer sind der Iran und der Irak.

Zu den wohlhabendsten Ländern der Welt gehören die kleinen Emissionen von Kuwait und Katar, die Vereinten Arabischen Emirate aber auch das Reich Bahrain aufgrund des Verkaufs von Öl mit einer verhältnismäßig kleinen Bevölkerung. Im asiatischen Raum entstanden unterschiedliche Überlieferungen des Christentums, von denen einige, wie der Nationalsozialismus, bis weit nach Zentralasien und China reichten.

Beginnend mit dem ostasiatischen Kaiserreich breiteten sich die alten orientalischen Gemeinden bis in den Vorderen Orient und auch nach Indien aus, ebenso wie die orthodoxe Kirche, die noch heute weite Teile Nordasiens beherrscht. Jh. mit der Arbeit von Mohammed auf der Araberhalbinsel. Durch die islamische Ausdehnung verbreitete sich der islamische Glaube in Asien im Mittleren und Mittleren Orient und in großen Gebieten Zentral- und Südasiens bis hin zum malaysischen Schärengarten im SÃ?dosten.

Gegen Ende der Indus-Kultur entwickelte sich der auch heute noch verbreitete hinduistische Glauben, vor allem in Indien, etwa zur gleichen Zeit, als Mahavira auch in Indien die Doktrin des japanischen Glaubens gründete. Nordbuddhismus (Mahayana) gelangte über die Seidenstraße Zentral- und Ostasiens in die Staaten des Himalaya, sowie aus dem Norden Indiens, wo im Zusammenspiel mit bereits weit verstreuten Glaubensrichtungen wie Bon andere Überlieferungen wie Vajrayana (Tibet), Chan (China) und Zen (Japan) und Amitabha ("Ostasien") entstanden.

Im Reich der Mitte haben die Denker Laozi (auch Laotse, Laotse; V. Chr. VI. Ob es sie wirklich gab, ist nicht abschließend geklärt) und Konfuzius (auch Kong Tsé, K?ng F? Z?; ca. 551 v. Chr. bis 479 v. Chr.) begründete die Lehrtradition des Däoismus und des Konfuzianismus, die bis heute einen bestimmenden Einfluß auf die ostasiatische Denk- und Gesellschaftswelt haben und auch die buddhistische Fortentwicklung in diesen Gegenden beeinflussen (vgl. Buddha in China).

In Japan war die Religiosität schon frühzeitig durch den Zusammenhalt unterschiedlicher Glaubensrichtungen geprägt. Noch heute sind in Japan der Zen und der Amidismus ( "Buddhismus"), der im fünften oder sechsten Jh. Einzug hielt, die am meisten verbreitete Religionszugehörigkeit. In Japan gibt es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges eine besonders große Religionstoleranz, die zu einem kräftigen Wachstum neuer religiöser Gruppierungen führt.

Seit 2008 sind die beiden Länder von Russland und vier nicht-asiatischen Ländern als zwei weitere anerkannte Länder eingestuft worden, werden aber von den anderen als Teil Georgiens angesehen. Schon 1988 wurde der Palästinenserstaat von über 100 Ländern (darunter die DDR und der Vatikan) erkannt, mit denen Palästina in diplomatischen Kontakten steht. Als Zusammenschluss von arabischen Ländern wurde die Araberliga am 21. Mai 1945 in Kairo mit Hauptsitz in Kairo ins Leben gerufen.

Ihr gehören 22 Mitgliedstaaten an: 21 Staaten in Afrika und Asien sowie Palästina. Die Arabische Liga verfolgt in erster Linie das Ziel, die politischen, kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse zwischen den Mitgliedstaaten zu fördern. Es gilt, die Selbständigkeit und Eigenständigkeit der Mitgliedstaaten und der ausländischen Interessen der Araber zu wahren und Streitigkeiten innerhalb der Bunde beizulegen.

Resolutionen der Bundesliga sind nur für die Bundesstaaten verbindlich, die ihnen zustimmen. sind Mitgliedstaaten aus Asien: Bahrain, Irak, Yemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Oman, Palästina, Saudi Arabien, Syrien und die VE. Der Iran, der Irak, Kuwait, Saudi-Arabien und der Südamerikastaat Venezuela gründen im September 1960 die OPEC (Organisation of Petroleum Exporting Countries) in Bagdad, der sich später die Erdölförderländer Katar (1961), Indonesien (1962) und die Vereinten arabischen Emirate (1967) anschließen.

In den OPEC-Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas werden zusammen rund 40 Prozent der Weltölförderung gefördert und rund drei Viertel der Weltölvorkommen gehalten. In der OAPEC (Organization of Arab Petroleum Exporting States), die 1968 von Kuwait, Libyen und Saudi-Arabien als Vereinigung politischer Interessengruppen in Asien und Nordafrika und als Antipol zur OPEC gegründet wurde, sind neben der OPEC eine Vielzahl von Ländern repräsentiert.

Andere asiatische Länder sind heute Bahrain, Irak, Katar, Syrien und die Vereinten Araber. ASEAN ( "Association of Southeast Asian Nations") wurde am 9. Juli 1967 als politischer, wirtschaftlicher und kultureller Zusammenschluss der Südostasienstaaten Thailand, Indonesien, Malaysia, Philippinen und Singapur ins Leben gerufen. In der Zeit des "Kalten Krieges" entstanden, war das Buendnis von Beginn an auf die Kooperation mit den westlich -industriellen Laendern orientiert und konkurrierte mit der kommunistisch-planerischen Wirtschaftsvolksrepublik China.

Die ASEAN plus drei ist die Gemeinschaftskonferenz der ASEAN-Staaten mit China, Japan und Südkorea. Der Iran, Pakistan und die Türkei haben 1985 die OECD (Organisation für ökonomische Zusammenarbeit) gegründet, die zu einer freien Handelszone werden sollte. Sie ist vor allem wegen des Reichtums an mineralischen Ressourcen in einigen Mitgliedstaaten und wegen ihrer strategischen Position als Transit-Korridor für diese Waren nach Europa und China von internationaler Tragweite.

Zu den asiatischen Mitgliedern der APEC gehören unter anderem die Länder Brünnei, die VR China, Indonesien, Japan, Malaysia, Papua-Neuguinea, die Philippinen, Russland, Singapur, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam. Die Asien-Europa-Konferenz (ASEM) ist ein Forum für Konsultationen und multilaterale Diskussionen zwischen Europa und Asien über die Kooperation in den Bereichen Unternehmen, Verwaltung, Politik, Ausbildung und Unternehmenskultur. aus Asien:

Brünnei, die VR China, Indonesien, Japan, Kambodscha, Laos, Malaysia, Myanmar, Philippinen, Singapur, Südkorea, Thailand und Vietnam. Im Jahr 1997 wurde die achtköpfige Entwicklungsländergruppe (D-8) mit Ägypten, Nigeria, den Ländern Asiens, Bangladesch, Indonesien, Iran, Malaysia, Pakistan und der Türkei gebildet. Neben den Gründungsmitgliedern der VR China, Russland, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan kam SCO Usbekistan hinzu.

Mongolen, Indien, Pakistan und Iran haben Beobachtungsstatus. Insbesondere Indien wird dazu ermuntert, Vollmitglied zu werden. In diesem Bereich sind neben Brasilien die VR China und Indien führend. Indonesien, Pakistan, die Philippinen und Thailand sind ebenfalls dabei. Im Rahmen des asiatischen Kooperationsdialogs arbeiten seit 2002 30 Länder aus allen Teilen Asiens zusammen.

Eurasian Magazine - Net Magazine mit dem Titel Europa und Asien. Die Asia House Foundation in Köln, ein Verband von in Asien tätigen Nicht-Regierungsorganisationen, informiert über verschiedene Länder und Gebiete mit den Schwerpunkten Soziales, Menschenrecht und Umweltschutz.

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