Landkarte Burgund

Karte von Burgund

Bei den Karolingern verschwand die Region Burgund von der politischen Landkarte, aber der Name der Landschaft blieb erhalten. Erleben Sie die schönsten Sehenswürdigkeiten in Burgund. Reiseführer, Ferien & Wochenenden in Burgund. Bourgogne: Suchen Sie nach Orten und Adressen in Burgund, Frankreich mit unseren Straßen und Routen. Die frühe Geschichte des Burgunds.

Spanne_id="K.C3.B6nigreiche_des_fr.C3.BChen_Mittelalters_.285..E2.80.939._Jahrhundert.29 "mw-headline" id="Königreiche_des_frühen_mittelalters_(5.-9._Jahrhundert)">Frühmittelalterliche_Königreiche (5.-9._Jahrhundert) Jahrhundert )[Edit

In der burgundischen Vergangenheit wurden die unterschiedlichen Regionen und Gemeinden zwischen Mittelmeer und Nordsee von der späten Antike bis zur frühen Moderne als Burgund bezeichnet. Es begann mit der Ansiedlung der jetzigen West-Schweiz und Südost-Frankreichs durch den Germanenstamm der Bürger von Burgund während der Völkerwanderungszeit. Es gab eine Vielzahl von kulturellen, wirtschaftlichen und dynastischen Beziehungen zwischen den einzelnen Einheiten, die in den darauffolgenden Jahrzehnten ihren eigenen Firmennamen tragen (siehe Herrscherliste von Burgund).

Aufgrund der "mangelnden Kontinuität" eines vereinheitlichten Politikraumes entstand jedoch "kein Kollektivsubjekt" aus dem Burgund. Der Römermeister Flavius Aëtius besiedelte die Bürger um 443 im Militärbezirk Sapaudia im Gebiet des Genfer Sees in der jetzigen Romandie und in Savoyen nach neuen Auseinandersetzungen und Besiegungen. 4 ] Da die Bürger von der lokalen keltisch-römischen Bevoelkerung in der Unterzahl waren, konnten sie eine herrschende Klasse um ihren Koenig herum errichten.

Der burgundische König Siegmund nahm um 506 den Christenglauben an. 534 besiegten die Franzosen, angeführt von den Kindern des merowingischen Königs Clovis, die Burger und das Land wurde dem Fränkischen Reich angegliedert. Nichtsdestotrotz begannen die dort lebenden Menschen, das Land Burgund zu nennen, um den Franzosen ihren eigenen Stil zu verdeutlichen.

Der Name Burgund war somit eng mit der Region zwischen Jura und Morvan, der Hochebene von Langres und den Meeresalpen verbunden. Das fränkische Königreich Burgund wurde im sechsten und siebten Jh. zwei Mal geteilt, aber beide Mal wieder mit dem gesamten Königreich wiedervereinigt. Im Fränkischen Reich existierte Burgund als Teil des Reiches weiter.

Durch die Karolinger ist das Burgund von der Landkarte verschwunden, aber der Name der Landschaft wurde beibehalten. 5 ] Als das Frankenreich im Jahre 843 im Vertrag über die Gründung von Verdiens wieder aufgeteilt wurde, ging die Gebietseinheit des ehemaligen Burgunds zu Ende: die Territorien im Osten der São Paulo gingen an das Kaiserreich Lothar, die Territorien im Westen, die in etwa der jetzigen Gegend entsprachen, an das Westfränkische Kaiserreich.

Dieses Limit bleibt auf Dauer erhalten. Es folgten weitere Spaltungen und Grenzübergänge (Spaltung von Prüm, Meersener Abkommen, Ribemonter Abkommen, Erwerb Italiens durch Karl den Glatzen von West-Franken nach dem Tode Ludwigs II.), nach dem Tode Kaiser Karls des Glatzen im Jahre 877 Niederburgunds unter dem Herrscher von Vienne, der 879 aus dem Fränkischen Reich ausgeschieden wurde.

Nachdem 887 der ostfränkische Koenig und Imperator Karl der Dicke abgesetzt worden war, wurde der Welfen Rudolf 888 zum Koenig von Hochburgund gewaehlt. Der römisch-deutsche Imperator Konrad der Älteste wurde am zweiten Tag des Jahres 1033 von seinen Gefolgsleuten in Petersburg (Payerne) zum Burgunderfürsten gewählt und gekrönt. Von da an wurde das Reich in persönlicher Vereinigung vom römisch-deutschen Koenig formal beherrscht; schließlich wurde Karl IV. 1365 in Arles zum Koenig von Burgund gekroent.

Doch trotz zunächst formal vereinheitlichter Administration durch das Burgunder Land ging diese Dominanz immer mehr in eigenständige Kreise über, darunter die Region Burgund, aus der später die Pfalz und die Freie Gespanschaft hervorgingen. Das Burgund, das unter der Regierung des West-Fränkischen Reichs blieb, wurde zuerst als Region der Burgundischen Inseln bekannt.

Im Namen des Karolingerreiches gründete der Hofherr 918 ein erstes Privatherzogtum in seiner Nachkommenschaft. Im Jahre 1016 bezwang der Franzose Robert II. die Thronfolger von Herzog Heinrich dem Großen. Im Jahre 1031 wurde das Fürstentum Burgund Robert, dem zweiten Königssohn des Franzosen Robert II. aus dem Hause Kapetingen, als Adelsgeschlecht zuerkannt.

Die Kapetinger Herzöge herrschten 1031 bis 1361 als Nebenerwerb der königlichen Familie im Fürstentum Burgund; sie werden auch das ältere Geschlecht Burgund genannt. So wurde Odo IV. 1331 durch seine Heirat mit Johanna III. von Burgund Eigentümer der pfälzischen Grafschaft und musste die feudale Souveränität des römisch-deutschen Kaiser anerkennt.

6] Der jüngste Fürst des alten Hauses Burgund, Philipp I., hatte durch die Vermählung mit Margarethe von Dampierre 1357 seine Regierung bereits nach Flandern ausgedehnt und damit den "Grundstein" für die spätere politisch-dynastische Macht der nachfolgenden Burgunderherzöge gelegt, obwohl mit ihm 1361 die Herrschaftslinie der Capetaner ausgelöscht und das Vermächtnis zunächst aufgeteilt wurde.

Zwischen 1363 und 1482 herrschten die Fürsten des Hauses Valois-Burgund, ein Nebenerwerb der königlichen Familie Frankreichs, über das burgundische Herrschaftsbündnis und brachten es zu seiner größten Expansion und wirtschaftlichen und kulturellen Blütezeit im deutsch-französischen Grenzgebiet. Nach dem Auslaufen der Herzogsfamilie der Kapetinger mit Philipp I. im Jahre 1361 gewährte der Franzose Johann der Gute des Hauses Valois das Fürstentum 1363 seinem jüngeren Sohn Philipp dem Kühne, der damit das Burgunderhaus gründete.

Im Jahre 1369 heiratet er die Verwitwete seiner Vorgängerin Margarete von Male - Erbin des Frankengrafen Ludwig II. - und gelangt nach dem Tode seines Stiefvaters (30. Jänner 1384) in den freien Kreis Burgund, der zur Feudalunion des Hl. röm. Reichs gehörte, und in die zum Teil dazugehörige Provinz Flandern. Zwischen Frankreich und dem Hl. Kaiserreich errichteten die Burgunder Herzogtümer einen unabhängigen Landkomplex, der das eigentliche Burgund mit dem Hauptort des Landes umfasste, die Burgunder Niederlande mit den prosperierenden Großstädten Ghent, Brugge, Ypern und Leuven, aus denen die Benelux-Länder heute erwachsen.

Die Stadt Dijon war das Symbol der Darstellung als Wohnsitz und Grabstätte, während die flämischen Großstädte als Wirtschafts- und Handelszentrum die Burgunder zu den wohlhabendsten Herrschern Europas wurden. Auf der Suche nach Selbständigkeit und gegen die hohe Steuerforderung der Herzoge zur Bezahlung ihrer Kriege der Eroberung und der aufwendigen Landwirtschaft erlebten die Dörfer und Regionen der Burgunder Niederlande immer wieder Aufstände.

Während des 100-jährigen Krieges zwischen den Herrscherdynastien von England und Frankreich, deren wirtschaftliche Herkunft aus Burgund der Streit um das europäische Tuchindustriezentrum Flanderns war[12], verfolgten die Herzoge eine unabhängige Strategie, indem sie sich zu ihrem Nutzen, manchmal mit der einen und manchmal mit der anderen Partei, vor allem aber mit den Briten, banden.

Im Jahre 1475 befahl er seinen Soldaten, das Fürstentum Lothringen zu erobern. Die Ländereien haben nach der Niederschlagung Karl des Großen die Verehrung seiner Tochtergesellschaft Maria von Burgund von Konzessionen abhängt. Mary wurde am 12. März 1477 dazu gedrängt, das Große Vorrecht zu erkennen. Es musste versprechen, dass sich die Ländereien des ganzen Fürstentums, die allgemeinen Staaten und die Ländereien der jeweiligen Länder ohne Einspruch des Herrschers zusammentun.

Maria von Burgund heiratet am 19. 8. 1477 Maximilian von Habsburg, den römisch-deutschen Kaiser Friedrich III. 13 ] Diese Trauung war der Beginn der Habsburgerherrschaft über das Burgunder Kulturerbe und den Jahrhunderte währenden Kontrast zwischen Habsburg und Frankreich. In der Folge deklarierte der Franzose Ludwig XI. das Fürstentum Burgund und die Bezirke Mâcon, Asserre und Charolais zu Lehnsherren und eroberte diese.

Maximilian versucht im Burgunderkrieg ( (1477-1493), diese Bereiche wiederzuerlangen. Nach dem Tod Mariens 1482 erklärte man Philip zum gerechten Herzogs. Wie die Aussteuer, das Fürstentum Burgund und andere Territorien fiel an Frankreich. Bald kam Karl in Streit mit dem Franzosen Franz I., auch weil er das Fürstentum Burgund zurückerobern wollte.

In der Damenfriede von Cambrai von 1529 musste Karl auf den Besitztum des Fürstentums Burgund verzichtet werden. Aber er konnte die reiche niederländische Burgund durchsetzen. Franz I. verzichtet auch auf das Lehen über das Burgunderland und Artois. Der Burgund wurde in den 1530er Jahren weitestgehend von den kriegerischen Konflikten zwischen Karl und Franz I. erspart.

Das Herzogtum Gelders kam 1542 wieder in den Kriegszustand. Mit Margarethe von Österreich und Maria von Ungarn verließ sich Karl der Große zudem auf die Frau aus seinem Hause als Regentin. Die ungarische Gouverneurin Maria von Ungarn reagiert 1539 mit der Amtsenthebung des Amtmannes. 18] Das Burgunder Kulturerbe der habsburgischen Bevölkerung in ihrem Territorium endet mit der Übertragung der Freien Grafschaft Burgund an Frankreich im Niederländischen Krieg von 1678; die habsburgische Tradition des Burgunderhofes wird jedoch fortgesetzt - zum Beispiel durch die Umwandlung des Ordens vom Goldvlies in die habsburgische Hausordnung.

Im Jahre 1477 wurde das ehemalige Fürstentum Burgund nach dem Rückzug der französichen Staatskrone nicht im ganzen Regime von Antike wiederhergestellt, sondern der Souveränität der franz. Sie wurde jedoch nicht Teil der königlichen Domäne, sondern bleibt als eigenständige Region mit einem eigenen Parlament selbstständig. So wurden sowohl das Fürstentum als auch die Freie Grafschaft Burgund als politisches Gebilde gelöst und durch die heute noch existieren.

Als Frankreich 1956 in Programmgebiete aufgeteilt wurde, entstanden die Gebiete Burgund (Bourgogne) und Franché-Comte. Das Burgund hat sich am 01.01.2016 mit der im Osten gelegenen Provinz La Côte de la Région de la Côte de la Côte d'Azur zusammengeschlossen und damit den historischen und kulturellen Zusammenhang zwischen dem Westen und dem Osten des Burgunds wiederhergestellt.

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