Levada Wanderung Madeira

Wanderung Levada Madeira

Aufstieg zur Levada do Pico Ruivo. Die Insel Madeira ist eine Wanderinsel und berühmt für ihre einzigartigen Levadas. An vielen Stellen entlang der Wasserwege gibt es ausgeschilderte Wanderwege. Eine Wanderung entlang der Levada Moinho und Levada Nova führt in das Tal der Ribeira da Ponta do Sol mit fantastischer Aussicht. Vor allem die einzigartigen "Levadas" haben Madeira als Wanderinsel bekannt gemacht.

Wanderungen auf Madeira

Madeiras Einzigartigkeit im Hinblick auf den Anschluss an die weitläufigen Wasserstraßen. "Levada " ist ein portugiesischer Begriff, der von "levar" kommt und im übertragenden Sinne als "Fahrbahn" verstanden wird. Diese Levadas wurden urspruenglich im XVI Jh. geschaffen, um den regnerischen Nordteil der Inseln in den sonnendurchfluteten Sueden zu befoerdern, wo Zuckerrohr, Weintrauben und Weintrauben bebaut werden.

Erste Ansiedler bauten durch feste Steine hindurch Grachten und Tunnel mit leichtem Anstieg, so dass das Abwasser zu den Zielen abfloss. Lewadeiro ist immer noch der Älteste Gewerbezweig der Stadt. Sie sind für das öffnen und schliessen der Tore zuständig, die den Wasserdurchfluss in den Levadas steuern.

Hier gibt es 2500 Kilometer Levadas und viele davon wurden vor den ersten Strassen gebaut! Levada-Wanderungen sind auf Madeira sehr populär, da der Weg von Pfaden, die zur Pflege entlang des Wassers benutzt werden, geräumt wird und somit ein ruhiges Erlebnis ist, die wunderschöne Landschaft zu erproben.

Außerdem bieten sie Zutritt zu vielen Bereichen der Insel, die mit dem PKW nicht erreichbar sind.

Levada Caldeirao de Madeira - Levada Caldeirao verde, Santana Reisebewertungen

Beginn dieser schönen Levada-Wanderung ist Quemeidas, Beginn sehr frühzeitig, da zunächst nur sehr wenige Parkmöglichkeiten zur Auswahl sind. Diese Wanderung ist 13 Kilometer lang und kann problemlos in ca. 4 Std. hin und zurück bewältigt werden, da es keine Aufstiege gibt.

Dann geht es entlang von steil abfallenden Hängen, die mit einem Strick abgesichert sind und einen atemberaubenden Blick auf die Steilküste. Etwa nach der halben Strecke starten die Tunnel, die man eigentlich nur mit einer guten Fackel überqueren kann, da es zum Teil keinen Licht-Einfall gibt und der Weg sehr schlammig ist.

Bereits zwischen den Tunneln kommen die ersten Fälle, wo man ohne Schutz vor Regen recht feucht wird, aber das ist nur der Geschmack eines sehr großen Wasserfalls, durch den man wegen der geringen Tiefe gehen muss, das Resultat ist völlig naß! Schon kurz nachdem Sie Ihr Reiseziel erreichen, endet das wunderschöne Tal mit einem ca. 100 Meter hohem Steilhang.

Insgesamt eine durchaus zu empfehlende Wanderung mit etwas Bewegung und Spass, da verschiedene Fälle überquert werden. Achten Sie auf stabile, hochgezogene Wanderstiefel, tragen Sie eine Fackel, ein guter Schutz vor Regen ist vonnöten.

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