Madeira Archipel

Inselgruppe Madeira

Das Madeira-Archipel wurde von einem Hotspot erschaffen. Madeira ist eines der privilegiertesten Tauchziele in Europa. Auf Madeira gibt es eine Vielzahl von Naturerlebnissen, von Klippen über alte Lorbeerwälder bis hin zu alpinen Berglandschaften. Wir werden immer wieder nach den Höhepunkten unserer letzten Reise gefragt, immer wieder antworten wir: "Madeira! Das Madeira-Archipel besteht aus den bewohnten Inseln Madeira und Porto Santo und den unbewohnten Selvagens und Desertas.

Der Madeira Archipel

Börjes: Madeira. Der Madeira Archipel befindet sich etwa 700 Kilometer westwärts des küste von Afrika auf der Höhe von Marokko. Zu dem Mutterland Portugal und ihrer Hauptstadt Portugal beträgt beträgt die Distanz ca. 900km, während die Kanaren befinden sich nur knapp500km von Madeira. Der Archipel umfasst die Hauptinsel Madeira, die kleinere Nachbarinsel Porto Santo und die unbewohnte Ilhas Desertas.

Obgleich geografisch bereits zu den Kanarischen Inseln gehörend, werden die entlegenen Ilhas Selvagens auch von Madeira aus administriert und gehören daher ebenso zu Portugal wie der Archipel. Wie die anderen größeren Inselgruppen im Nordatlantik, den Azoren, den Kanarischen Inseln und den Kapverdischen Inseln ist Madeira von vulkanischem Ursprung. Anders als die anderen Inselgruppen stoppte der Vulkan Aktivitäten auf Madeira jedoch vor etwa 6500 Jahren.

Seither ist nur noch die Aushöhlung auf der flächen der Insel zu spüren und hat eine skurrile und eindrucksvolle Gebirgswelt auf Madeira ausgelöscht. Bei dem schlägen mildem Wetter und ausreichend für für Eine üppige Pflanzenwelt Madeira bieten nahezu ideale Bedingungen für Aktivurlauber, die auf der Suche nach Migrationen unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade sind.

Die kleine Insel Porto Santo verfügt im Unterschied zur Hauptinsel über keine eindrucksvolle Bergwelt, verfügt aber über einen sehr großen Sandstrand und offeriert sich dafür mit Badetag. Das unbewohnte Ilhas Desertas und Ilhas Selvagens steht unter striktem Naturschutz und sollte daher von Urlaubern in Frieden belassen werden, wenn Sie keinen triftigen Anlaß haben.

mw-headline" >Eine Reliquie von Atlantis?

bb) Der Madeira-Archipel (Abb. 1), ein biogeographischer Teil der ost-atlantischen Insellandschaft Makaronesiens und als eigenständige politische Zone Portugals, liegt ca. 600 Kilometer vor der nordwestlichen Küste Afrikas und 1000 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Lissabon. Der Archipel oder seine wichtigste Insel, die von den Portugiesen im XVI. Jh. wiederentdeckt und eingegliedert worden sein soll[2], war wahrscheinlich schon den phönizischen und antiken Griechen bekannt, aber es wird angenommen, dass sie ihn nicht regelmässig besucht oder besiedelt haben.

3] Schon in prähistorischer Zeit galt der Archipel als unbesiedelt und verlassen. Auf Satellitenaufnahmen der Inseln wurde eine in Vergessenheit geratene Urgeschichte von Madeira aufgedeckt. Eine Indikation für ihre vorgeschichtliche Ansiedlung - und ein Grund für die Lokalisierung von Atlantis? Dieses Jahr hat doloreshaze1935 (Spitzname) auf Satellitenaufnahmen der wichtigsten Madeira Inseln die Reste von scheinbar künstlichen und antiken Bauwerken gefunden (Abb. 2 und 3), die er/sie in zwei Videos[4] auf YouTube präsentiert.

In vielen Faellen - insbesondere bei vermeintlichen Exemplaren von Megageoglyphen - werden dort auch Bauwerke vorgestellt, die als Ergebnis von Pareidolien angesehen werden koennen; wenigstens einige dieser Bauwerke (vorbehaltlich ihrer noch fehlenden archaeologischen Beglaubigung) tauchen sicherlich als Reste der fruehen menschlichen Siedlungs- und Bautaetigkeit auf. Doch ob es sich um Reliquien von Atlantis handelte, wie doloreshaze1935 ohne weiteres vermuten lässt, steht zur Disposition identifizierte, wahrscheinlich archeologisch auswertbare Fundstellen auf Madeira - um sie leichter zu erkennen.

Natürlich ist die Idee, dass Madeira, wie die Kanaren und die Asoren, keinesfalls ein neuer geologischer Rest der von Platon geschilderten großen Insel Atlantis ist. Jahrhunderts wurde sie von Ignatius Donnelly (1831-1901) populär, und im zwanzigsten Jh. kamen weitere Autoren dazu (siehe unten).

Vom heutigen wissenschaftlichen - und nicht weniger atlantologischen - Standpunkt gibt es jedoch starke Argumente gegen die Vermutung, dass Madeira zu den Resten einer hypothetisch ehemaligen großen Insel Makaronesiens oder einer noch grösseren Atlantikmasse aus prähistorischer Zeit gehört. Der Atlantische Enzyklopäde Stelios Grant Pavlou schreibt in seiner Atlantipedia: Diese alten Reliquien zählen zu dem stetig anwachsenden Fundus an Hinweisen und Zeugnissen, die eine sehr frühzeitige Ansiedlung von Makaronesien und Seefahrten auf dem freien Meer nachweisen.

Wenigstens der dritte Aspekt muss in Zweifel gezogen werden (siehe oben), aber die geologischen Erkenntnisse sprechen bereits gegen Madeira als Haupt- oder Rest-Insel des Atlantiks. Es ist jedoch anders, wenn wir diesen Archipel als Teil einer atlantischen Insellandschaft oder als kleinen Inselteil eines vermutlich prähistorischen pantatlantischen Kulturkreises sehen, der auch Küstenregionen Europas, Afrikas und Amerikas umfasst und dessen Urgeschichte möglicherweise bis zu den Seeleuten der SOLUTRÉEN zurückreicht[9].

Wenn es auch in Zukunft möglich sein sollte, zu belegen, dass es prähistorische oder frühgeschichtliche Besiedlungen wenigstens auf der Insel Madeira gibt, dann gilt dies sowohl für die Befürworter einer sehr frühen transatlantischen Seereise als auch für die Befürworter von - sprichwörtlichen - atlantologischen Inselwelt-Szenarien "Wasser auf ihren Mühlen". Schließlich nehmen wir einen kleinen Einblick in Madeira im Hinblick auf die Suche nach legendären und legendären Orten aus den Arbeiten von Homer, Hesiod und anderen antiken griechischen Schöpfer.

Der alte Universalforscher Claudius Ptolemäus beschrieb die Hauptidee von Madeira bereits als "Erythia" und die kleine nördlich gelegene Porto Santo als "Paena"[14], wodurch "Erythia" offenbar nur eine weitere Rechtschreibung von "Erytheia" ist, einer mythischen und unter anderem von den Rhodosern erwähnten Insulaner.

Hinweis: Was die Neuentdeckung Madeiras angeht, so ist die derzeitige Doktrin fragwürdig. Schließlich sind drei Inselchen vor der Afrikaküste - Porto Séo, Deserta und Isola de Lolegname - auf der so genannten Medici-Karte von 1351 (Quelle, Stand: April 2016) markiert, die sich anscheinend ziemlich exakt im Bereich der Madeira-Gruppe aufhalten.

sowie die bereits 1910 publizierten Forschungsresultate des Dichters Curt Gagel (1865-1927) auf den Inseln Makaronesiens.

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