Malediven Wale Beobachten

Walbeobachtung auf den Malediven

Die Wale der Welt, darunter Pottwale, kleine Killerwale und Blauwale, um Delfingruppen länger beobachten zu können. Und nicht nur das, die Malediven zählt zu den besten Plätzen auf diesem blauen Planeten, um Wale und Delfine zu beobachten. an Meerestieren, die man an verschiedenen Orten am besten beobachten kann. Erleben Sie Delfine oder Wale, die Ihnen einzigartige Erinnerungen schenken. Die Zentralatolle der Malediven sind genau das Richtige für Sie!

Malediven: Die Welt unter Wasser entdecken

Dieses Mal geht es aber nicht um Nahrung, sondern um die Delphine, die nur wenige Schritte vom Boot weg schwimmt und vom Tisch aus beobachtet und fotografiert werden kann. Die Reise von Malé, der Maledivenhauptstadt, zum Thaa-Atoll weit im südlichen Teil des Inselstaats und zurück nimmt elf Tage in Anspruch.

An elf Tagen voller Delphine, Wale, fliegende Tiere, unberührter Strand auf kleinen Inseln, am Morgen und am Abend wird geschnorchelt. 10 sternenklare Abende auf dem Meer, anscheinend in der Mitte von Nirgends. Doch auch elf Tage mit Fachvorträgen, in denen der englische Marinebiologe und Reiseführer Dr. Robert Charles Anderson (59) seinen 14 Besuchern einen Blick in die Historie, Geologie und die Unterwasserwelt der Malediven gewährt und so die Blicke der Besucher auf die Schönheiten der Malediven wirft.

Jährlich kommen hier mehrere zehntausend Delphine, Wale, Wasserschildkröten und andere Tierarten als sogenannte Beifänge in Fischerbooten um. Anderson und andere Wissenschaftler arbeiten daran, dies zu ändern, um die Fischerei nachhaltig zu gestalten. Er tötet mit seinen Fahrten zwei Vögel mit einem Stein, weil sie zugleich der Erkundung von Walen und Delfinen diene.

Dr. Robert Charles Anderson (59) ist seit 1983 auf den Malediven tätig, war Mitbegründer des Government Marine Research Centre in Malé, Berater der Bundesregierung für nachhaltige Fischerei und Wegbereiter der Forschung zum Riff-Ökosystem. In den Malediven und Sri Lanka (Blauwal) führt er Naturführungen für kleine Ausflüge durch.

Am Tag überquert das Boot zur Beobachtung der Natur, bei Nacht werden Anker an gesicherten Plätzen in den Atolle verankert und der Motor des Schiffs abgeschaltet. Diese Reiseart ist für die Crew des 30-Meter-Schiffes eher ungewöhnlich: Die "Divemaster" nimmt in der Regel Tauchgänge auf. Statt aber von einer Tauchmöglichkeit zur anderen zu gehen, kreuzen wir hier und kreisen auch umher, um z.B. Delphingruppen für längere Zeit beobachten zu können.

Das Tier kommt zum Boot, weil einige gern auf der Bugseite mitsurfen. Die Grindwale halten ihre Köpfe gern aus dem Meer, um einen guten Blick auf das Boot zu werfen. Der erste Teil der Fahrt geht auf der östlichen Seite des Inselstaats nach Norden an den Atollen Vaavu und Meemu entlang bis zum weit im Norden liegenden Thaa-Atoll.

Diese wird im Sueden umsegelt. Im Westen des Atolle ist das Boot nun wieder Richtung Nord unterwegs. Das Atoll von Faafu wendet sich nach Westen, denn am Südende des Atolle von Vaavu gibt es das größte der Malediven, ein beliebtes Sammelgebiet für Delphine. Auf der östlichen Seite des Atlantiks kommt der "Divemaster" zurück nach Malé.

Das Ziel war die Rückkehr auf die westliche Seite des Inselstaats, doch eine sechsköpfige Orcagruppe (Killerwale) im südlichen Thaa-Atoll zwingt zu einer Planänderung: "Die Orca sind die am meisten gefürchteten Räuber des Meers, sie vertreiben die Delphine vor ihnen", erklärt der Biotechnolog. Für einen Tag geht der "Divemaster" nach Nord, ohne dass ein Delphin oder ein Wolf zu erkennen ist.

Deshalb beschloss Charles Anderson, seinen Weg nach Osten auf der östlichen Seite der Malediven weiterzugehen. Sobald das Boot gewissermaßen richtig herum gedreht hat, sieht man wieder Spinnerdelfine. Daß die Malediven immer noch ein wahres Tauch- und Schnorchelparadies sind, ist auf einige Schutzmassnahmen zurückzuführen, so Anderson. Die Malediven fischen traditionell mit Leinen-Thunfisch, so Anderson.

"Nach dem Absprung vom Schlauchboot befindet man sich manchmal im kristallklaren Meer inmitten von Fischen. Über die Jahre hat Robert Charles Anderson 1500 Arten von Fischen erfasst und mehrere Publikationen über sie herausgegeben. Es gibt jedoch z.B. keine Angaben über die Delfinzahl. Der Tag vergeht wie im Flug, der Anruf "Dolphin" oder "Whale" ertönt immer wieder über dem Decksboden.

Er kreist mehrere Std. um das Raumschiff und isst. Aber wenn alle Lampen in der Nacht ausgeschaltet werden und die Ruhe nach und nach vertieft wird, werden die stillen Laute hörbar: wie das Verströmen eines Grindwals, der das Boot im Mondschein einkreist.

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