Norwegen Whale Watching

Walbeobachtung in Norwegen

Wale zu beobachten ist hier ein lohnendes Unterfangen. Die Naturliebhaber sollten eine Walbeobachtungstour während ihres Urlaubs in Norwegen nicht verpassen. Seit Jahren kommen Wale regelmäßig nach Fjord-Norwegen. Der WWF stuft die Walbeobachtung als tierfreundlich ein. Schiffsexpeditionen auf dem ehemaligen IFAW-Schiff "Song of the Whale".

Beobachten vor der Vesteralenküste (

Unser Ziel ist wie im Vorjahr Norwegen. Aber dieses Mal wollen wir den hohen Norden haben. Können wir eine dieser interessanten Kreaturen bewundern? Die Stille und Abgeschiedenheit des nördlichen Landes, so wenig wie möglich Tourismus, aber der Umgang mit den Norweger. Auf dem Weg dorthin erfahren wir ein paar Stücke des Norwegischen, auch wenn es nur für die wichtigen Sätze ausreichen sollte - naja, besser als nichts!

Erfüllt sich unser Wunsch, einen Whale zu erblicken? Das werden wir ja wohl noch erleben - jetzt haben wir ca. 8000 Kilometer vor uns. Eine Urlaubsreise in Nordnorwegen, was könnte offensichtlicher sein als eine Walfangsafari. Da gibt es viel zu viel zu entdecken. Es gibt keine Mitternachtssonne mehr, es ist schon der Monat September, aber es ist immer noch 24 Std. strahlend.

Im kleinen Fischerort Wyksund erfährt man, dass es auch die Gelegenheit zu einer Wal-Safari von Sø gibt. Die Fahrt würde etwas kürzer sein, die Fahrt würde etwas dauern, aber im Monat September wäre die Menge dort nicht so groß, alles wäre etwas komfortabler. Also ein neuer Ort mit einem großen Außenhafen und die Angler verliessen die Stadt.

Gehen wir zu einem Zwergwal? Gegen 9 Uhr trifft man sich im Støer See. Unsere Schiffe, die Leónora, sind alte Stahlwalfänger und bieten genügend Stahllager. Es wird nur für Walbeobachtungstouren und Observationen genutzt. Eigentlich gibt es nicht viele Besucher, zusammen sind wir etwa 50 Leute.

Deutsch, Italienisch, Englisch und Norwegisch. Der Ausflug dauert 7 Std., ca. 2 Std. mehr als von den Andenenes, aber eine Bootsfahrt wird bei diesem traumhaften Wetter (blauer Sternenhimmel und 27°C.) angenehm sein. Genauso wunderschön und heiß wie im Yachthafen, wird es auf dem Weg nach draußen richtig kühl.

Eine Meeresbiologin und Maria, eine Schülerin aus Spanien, die dort jeden Tag ihr Sommerpraktikum absolviert. Er ist für die Erfassung der Walfische verantwortlich und kann jeden einzelnen Fisch beim Nennen. Vor dem Start erhalten wir eine halbe Stunde lang eine Vorstellung der Walfische und des Walfangs. Nachdem der Sperrwal etwa 20 min. getaucht ist, kehrt er an die Wasseroberfläche zurück und bleibt für einige Zeit dort.

Es heißt in Norwegen Bläschen. Die Pottwale können durch diesen Schlag auch von anderen Walarten unterschieden werden. Alles, was Sie brauchen, ist eine Einweisung in die Schiffssicherheit und los geht's! Wenn Sie interessiert sind, können Sie auch eine Vogel-Safari von der Insel mitnehmen. Schön, diese Tierchen nicht im Tierpark, sondern in der freien Wildbahn zu haben.

Schon nach ca. 3 Std. Fahrzeit sind alle sehr aufgeregt! Nach und nach macht sich Maria bereit und stellt sich auf die Lauer. Enger Beobachter auf dem ganzen Raumschiff. Die Kamera hängt immer noch lose um den Nacken - plötzlich geht ein rastloses Rauschen über das Nest! Ungefähr 200 Meter vom Boot aus.

Der Wal soll durch das Boot nicht stören, deshalb ist der Antrieb bereits in einiger Distanz abgeschaltet und wartet leise auf das Erscheinen des Wals. Da, nicht 50 Meter vom Boot entfernt, kommt er. Unsere ersten Pottwale und so dumm! Sieht nicht besonders beunruhigt aus und liegt neben dem Boot.

Wie ein U-Boot, nur die Rückenfinne und der Hinterkopf sind zu besichtigen. An den Seiten sind leichte Streifchen zu beobachten und Maria sagt uns, dass es sich dabei um Verletzungen durch den Einsatz eines Tintenfischs handelt. Beim ersten Tauchgang macht er einen Höcker und die erste Bewegung, aber erst beim zweiten Mal springt er wirklich.

Mary erzählt uns, dass die Walfische an der Zufallsflosse (Schwanzflosse) sich unterscheiden, sie ist wie ein kleiner Abdruck, der bei jedem Zwergwal anders ist. Aus diesem Grund photographiert sie den Zufall eines jeden Wals, so dass die Einzelwale erfasst werden. Plötzlich ruft Maria: "Schau, es ist Loki! Der Loki ist ein älterer Spermawal (erkennbar an der hellen Haut), den sie seit einiger Zeit vermissen.

Wir sind nach 8 1/2 Std. ermüdet, ausgelaugt, aber mit tollen Fotos im Gepäck im Hafen der Stadt.

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