Pauschalreise Azoren

Die Azoren erleben beim Pauschalurlaub

Auch wenn 1.500 Kilometer Wasser zwischen dem europäischen Festland und den neun Inseln mitten im Atlantik liegen, ist eine Pauschalreise auf die Azoren die bequemste Art, einen unvergesslichen Urlaub im Einklang mit der Natur zu erleben. Selbst ein Strandurlaub wird zum Erlebnis, wenn er an einem schwarzen Lavastrand stattfindet.

Vier Flugstunden in eine andere Welt

In gut vier Stunden gelangt man mit dem Flugzeug von Deutschland direkt nach Ponta Delgada, der Hauptstadt der Azoren auf der Insel Sao Miguel. Sie bildet zusammen mit der ältesten Azoreninsel Santa Maria und den unbewohnten Formigas die südöstliche Inselgruppe, die Grupo Oriental. Wegen der relativen Nähe zum europäischen Festland ist die größte der portugiesischen Atlantikinseln auch touristisch am besten erschlossen und deshalb das Ziel der meisten Pauschalreisen.

Pauschalreise auf die Azoren
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Blick auf eine Vulkaninsel von Sao Miguel aus

Wer Wert auf Abgeschiedenheit legt, sollte bei der Reiseplanung einen Blick auf die anderen Inseln werfen und dabei die Entfernungen nicht unterschätzen. Die Inseln sind in drei Gruppen angeordnet. Neben der Grupo Oriental sind dies die Zentralgruppe oder Grupo Central und die im Nordwesten gelegene Grupo Ocidental. Der Abstand zwischen den Gruppen beträgt jeweils etwa dreihundert Kilometer, zu weit für eine Fährverbindung und sinnvoll nur per Flugzeug zu bewältigen. Die beiden Inseln Corvo und Flores gehören bereits zur nordamerikanischen Kontinentalplatte. Von hier aus sind es etwas mehr als 2.300 Kilometer bis in die kanadische Provinz Neufundland.

Die exponierte Lage mitten im Atlantik lässt bereits vermuten, dass der Reisende auch im Pauschalurlaub eine neue Welt kennenlernt. Die Azoren gehören politisch zwar zu Portugal und damit zur Europäischen Union, und gezahlt wird mit dem Euro, sie bilden aber eine autonome Region, die Região Autónoma dos Açores. Eine Pauschalreise auf die Azoren führt aber nicht nur politisch, sondern auch biologisch in eine weitgehend abgeschiedene Gegend. Rund siebzig Pflanzenarten kommen nur hier vor. Allerdings hat die Besiedlung in den letzten zweihundert Jahren ihre Spuren hinterlassen. Die Hortensie, der Faial in de Zentralgruppe ihren Beinamen blaue Insel verdankt, wurde aus Asien eingeschleppt und bedroht nun heimische Pflanzen. Der Azoren-Lorbeer kommt zwar noch auf einigen Inseln vor, wurde durch invasive Gewächse aber stark zurückgedrängt.

Wale und Delfine erleben

Flüge nach Pico, der wie Faial in der Zentralgruppe gelegenen Insel mit dem gleichnamigen Vulkan und zugleich höchsten Berg Portugals, sind von Ponta Delgada aus günstig. Sie sind die Eintrittskarte in ein Paradies für Meeresbiologen und interessierte Laien. 38 verschiedene Arten von Walen und Delfinen nutzen das reichhaltige Nahrungsangebot, und mit 500 Fischarten gehören die im warmen Golfstrom gelegenen Azoren zu den artenreichsten Gewässern der Welt.

Buchen Sie mit einer Pauschalreise zur Azoren-Insel Pico auch gleich einen Mietwagen, damit Sie flexibel auf das Wetter reagieren können. Wenn sich auf einer Seite die Wolken an der Bergkette stauen und dem Vulkankegel eine weiße Haube aufsetzen, herrscht auf der anderen Seite Sonnenschein. Bedingt durch das Meer erwartet Sie ein sehr mildes Klima. Viele Häuser haben keine Heizung, denn der von Dezember bis April andauernde Azorenwinter ist eher mit unserem September vergleichbar. Im Sommer bedeutet das berühmte Azorenhoch dagegen weder große Hitze noch ständigen Sonnenschein. Mehr als 25 °C Lufttemperatur werden normalerweise nicht erreicht. Das Wasser erwärmt sich dank sieben Stunden täglicher Sonneneinstrahlung bis September auf 23 °C. Regentage gibt es zwischen Mai und September nur ganz vereinzelt.