Portugal in Europa

Europa in Portugal

Die portugiesische Regierung ist eines der ärmsten Länder der Eurozone. EU ist ein Projekt der Märkte, Solidarität war gestern. Die portugiesische Regierung ist einer der ältesten Nationalstaaten Europas. Als Seefahrernation und Kolonialmacht blickt das Land auf eine glorreiche Vergangenheit zurück. Sie ist damit der westlichste Teil Europas.

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Sie sind die Bürgerinnen und Bürger von Portugal und ihre Nachfahren, die sich in anderen Staaten als ihre eigene ethnische Zugehörigkeit ausweisen. Die meisten von ihnen beherrschen Portugiesisch, aber eine kleine Minorität in den Ortschaften von Miranda do Douro spricht einen mit Asturleonisch (Mirandes) assoziierten Mundart, der als Minderheitssprache gilt. Bei den meisten portugiesischen Bürgern handelt es sich um katholische Christen.

Die Galizier wohnen im Nordwesten Spaniens, in kultureller und sprachlicher Nähe zu den portugiesischen. Vor der römischen Herrschaft wurde das heutige Portugal von den Lusitanern besiedelt, die eine indo-germanische Landessprache sprachen, deren sprachliche Einordnung aber umstrittener war, von den Kelten und im südlichen Teil von den Cyneten oder Konii, die linguistisch und kulturgeschichtlich mit der Tartesos-Kultur verbunden waren.

Zum Zeitpunkt der Migration ließen sich hier die Germanen Visigoten und Schwaben nieder. Portugal war jahrhundertelang ein Auswandererland wegen der Not in seinem Urland. Hauptreiseziel war Brasilien, aber auch die portugiesischen Einwanderer ließen sich bis zu ihrer Selbständigkeit in den südafrikanischen Siedlungen nieder. Im Jahr 2013 hatte Frankreich etwa 644.000 Bürger und 1,25 Mio. Portugiesen[2].

Statistiken aus anderen Ländern Europas: In Andorra (10,2% der Wohnbevölkerung), im Vereinigten Königsreich (rund 500.000 Portugiesen und Portugiesen ), in Luxemburg (92.100 Portugiesen, die mit 16,3[3]% der gesamten Bevölkerung die gr??te Gruppe von Ausländern), in der Schweiz (159.700 Portugiesen) und in Spanien (141.000 Portugiesen). Fast 117.000 Portugiesen wohnten 2004 in Deutschland und 114.552[4] im Jahr 2007.

Die Einstellungsvereinbarung zwischen der BRD und Portugal wurde am 16. Mai 1964 im Rahmen des Kabinetts von Erhard I. unterfertigt. 1964 wurde der portugiesische Armando Rodrigues de Sá als millionster "Gastarbeiter" in Deutschland empfangen und erhielt bei dieser Gelegenheit ein Mofa als Geschenk. Zahlreiche portugiesische Staatsbürger wanderten auch in die früheren portugiesischen Siedlerstaaten aus.

Die portugiesischen Bürgerinnen und Bürger sind in den früheren Siedlungen zu nationalen Minderheitengruppen zusammengeschlossen. Bei einigen Mischpopulationen mit der Urbevölkerung stellen große Teile der jetzigen Bewohner dar: Osttimor: Mestiços, 700 Bewohner bezeichnen die portugiesische Sprache als ihre Heimat. Die portugiesischen Truppen mischten sich in der früheren brasilianischen Siedlung meist mit anderen europäischen Völkern, Indern und Afrikaern. Mindestens ein Großelternteil der etwa 35 Mio. Brasilianer war Portugiese.

Doch auch in anderen kolonialen Gebieten findet man Reste der portugiesischen Population. ? Luxemburg.

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