Pottwal Tauchen

Tauchen von Pottwalen

Die NDR Taucher auf der Suche nach Pottwalen vor Andenes / Norwegen. Die Pottwale gehören zu den größten Säugetieren der Welt. Wenn Sie auf den Azoren tauchen wollen, müssen Sie nach anderen Orten suchen. Der Pottwal ist zusammen mit dem Cuvier-Schnabelwal und der südlichen Elefantenrobbe eines der Säugetiere, die am tiefsten tauchen können. Der Biologe will die Rätsel der Pottwale lösen:

Warum kann ein Pottwal so lange so weit tauchen?

Kaum zu fassen, aber ein Pottwal kann wenigstens eine knappe Autostunde unter der Wasseroberfläche verweilen und sollte bis zu 2.500 Metern untertauchen. Dahinter verbirgt sich das "Spermienorgan". Der Pottwal frisst gern Tintenfisch. Ein Pottwal, um überhaupt in diese Tiefe eintauchen zu können, muss große Mengen an Sauerstoff aufnehmen und einlagern. Der Pottwal hat das sogenannte "Pottwalorgan".

Dies ist ein großes Kopfkissen aus Weichwachs im Kopfende des Pottwales. Die Schmelztemperatur dieses Wachses beträgt 42°C. Bei höheren Temperaturen ist das Wax dünnflüssig und relativ leicht. Nach dem Eintauchen in die Wassertiefe strömt das kalte Nasenwasser durch den Nasenkanal.

Dabei wird das Wachstum durch die Gefäße erwärmt und wird wieder verflüssigt. Vor dem Abstieg in die Tiefen zur Futtersuche verbleiben die Tiere ca. 10 min auf der Oberfläche und können durchatmen. Dadurch gelangt in die Lunge und von dort in die Muskulatur. Der Stoff Myoglobin verbindet dort den Luftsauerstoff.

Die Fette nehmen auch den Luftsauerstoff auf. Wenn der Pottwal genügend Luftsauerstoff "aufgefüllt" hat, steht er verkehrt herum im Gewässer, das Wachstum in seinem Samenzellenorgan wird erkannt - und von geht´s in die Tiefen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, aus ihrem eigenen Blute auszuscheiden. Diese würde bei schnellem Austritt durch den abnehmenden Druck des Wassers "auskochen".

Diese Erscheinung ist uns Menschen als Tauchkrankheit bekannt. Walblut hat viel Hämoglobin und Myoglobin: Die erste Substanz ist für den Transport von Sauerstoff im Blute von Bedeutung, die zweite für die Freisetzung und Versorgung der Muskulatur und des Gehirns. Während langer Tauchgänge tragen sie eine große Anzahl von Sauerstoff mit sich.

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