Reiseführer Sudan

Sudan-Führer

Ein weiterer Anziehungspunkt des Sudan ist das Rote Meer mit seinem klaren Wasser, vielen verschiedenen Fischarten und vorgelagerten Korallenriffen. Die Reiseliteratur Sudan - das passende Buch für Sudanurlaub und Reiseführer mit Reiseinformationen Sudan, Reisewetter Sudan, Sehenswürdigkeiten Sudan. Der Südsudan ist für abenteuerlustige Reisende neu zugänglich. Artikel Wikipedia Sudan; Wikivoyage Reiseführer Sudan.

Die Sicherheitslage im Sudan ist prekär.

Der Sudan | Weltreiseführer

Khartum, die Landeshauptstadt des Sudan, befindet sich am Zusammenfluß der Flüsse Blauer und Weißer Nil. Ein weiterer Anziehungspunkt des Sudan ist das Roten Meeres mit seinem kristallklaren Gewässer, vielen unterschiedlichen Fischen und küstennahen Korallenriffs. Der Sudan stößt an Ägypten, das Roten Meer, Äthiopien, Eritrea, Kenia, Uganda, die DR Kongo, die ZAR, den Tschad und Libyen.

Hier hat sich der Fremdenverkehr erst in jüngster Zeit herausgebildet, und außerhalb von Khartum sind Kommunikation und Fremdenverkehrseinrichtungen nur in beschränktem Maße vorhanden. Zudem gibt es in weiten Teilen des Staates Reiseeinschränkungen wegen gewaltsamer Aufruhr. Sicherheitsinformationen des Außenministeriums: Aufgrund der derzeitigen Situation können im Sudan nach wie vor Konflikte und mögliche Beeinträchtigungen der staatlichen Ordnung auftreten.

Reisende sollten ihre Reisepläne in enger Abstimmung mit dt. oder sudanesischen Reiseorganisationen und -partnern erstellen, gegebenenfalls die Bundesbotschaft in Khartum benachrichtigen und sich auf der Website der Bundesbotschaft in Khartum (externer Link, wird in einem neuen Fenster unter http://service.diplo.de/registrierungav geöffnet) in die "ELEFAND"-Krisenpräventionsliste eintragen. Im Sudan ist die Wirtschaftslage gespannt.

Im Jahr 2012 wurde auch die Bundesbotschaft in Khartum überfallen. In Khartum steigt die Kriminalitätsrate - auf einem für die afrikanischen Standards niedrigen Level (vor allem bei Einbrüchen in Autos). Für alle Fahrten außerhalb von Khartum brauchen ausländische Staatsbürger eine Reiseerlaubnis der Sudanesen. Die Gefahr des Terrorismus ist im ganzen Sudan gestiegen.

Terroristengruppen haben zum "Dschihad" im Sudan aufgefordert und ausdrücklich die westlichen Institutionen als Ziel nannten. In Khartum haben die sudanesischen Staatsorgane im Juli 2007 und Jänner 2008 Angehörige einer Gruppierung verhaftet, die an der Planung von Angriffen auf die britische und die amerikanische Botschaft in Khartum beteiligt gewesen sein soll. Am Silvesterabend 2007/2008 wurden ein US-Botschafter und sein Chauffeur aus Terrorgründen in Khartum umgebracht.

Im Sudan wurden in den vergangenen Jahren in mehreren Teilen des Landes, die Angriffe planten, isolierte Zelllinien entdeckt. So wurden in einigen Teilen des Landes in den vergangenen Jahren Radikalzellen ausgegraben, die Angriffe in der Landeshauptstadt planten, darunter die Geburtstagsfeier des Mohammed. Jede Reise innerhalb des Landes bedarf der Einwilligung.

Im Sudan ist die vorhandene Verkehrsinfrastruktur in vielerlei Hinsicht ungenügend. Deshalb ist eine genaue Reiseplanung sehr unerlässlich. Beispielsweise sind Fahrten außerhalb des Ballungsraums der Stadt Khartum wegen fehlender Verkehrsinfrastruktur und Sicherheitsrisiken oft nur bedingt möglich. Wir raten von unnötigen Fahrten in die Grenzregionen zu Ägypten, Libyen und dem Tschad ab.

Eine Reise in das entlegene Grenzland zu Äthiopien in den Staaten Gédaref und ?ennar, einschließlich des Dinder-Nationalparks, wird nicht empfohlen. Gewalttätige Zusammenstöße zwischen der islamischen Extremistengruppe und der Bundesregierung haben in der Geschichte des Nationalparks stattgefunden. Im Nordsudan sind die Schneepyramiden von Meroe und Karima besonders zu beachten und die allgemeinen Sicherheitsvorschriften zu beachten.

Eine fünfköpfige Touristengruppe wurde im vergangenen Monat im südwestlichen Ägypten gekidnappt. Sie wurde von einer starkbewaffneten Kriminalpolizei im Grenzbereich von Ägypten, Sudan, Libyen und Tschad festgenommen. Eine bestehende polizeiliche Absicherung der Gruppe war unwirksam. Eine Landreise nach Ägypten ist wieder möglich, allerdings nur über einen einzelnen Grenzübertritt im Wadi Halfa.

Dort ist die Sicherheitssituation aufgrund der umfassenden militärischen und polizeilichen Präsenz Ägyptens und des Sudans derzeit unter Kontrolle. 2. Ausländische Staatsangehörige brauchen eine Reisegenehmigung mit Angaben zu Zielort und Dauer der Reise, die in Khartum vorrätig ist. Bei der Einreise auf dem Landwege werden in den Städten der Provinzen Fahrgenehmigungen an die Polizei/Sicherheitsbüros erteilt. Militärische Konflikte und Banditentum in der westsudanesischen Provinz Darfur bedrohen das Leben.

Eine Reise nach Darfur wird daher stark abgeschreckt. Auch in den Provinzen Darfurs gibt es nach wie vor Angriffe auf den Transport von Hilfswerken und der UNAMID, die bewaffneten Konflikte zwischen Staatstruppen und Aufständischen sowie die Plünderung von Menschen. Die Entführung von Mitarbeitenden der internationalen Hilfswerke und der UNAMID-Friedensmission nimmt seit 2009 zu.

Nach fünfwöchiger Entführung wurden im Juli 2010 zwei Menschen aus Deutschland entlassen. In jedem Falle bedarf die Reise nach Dafur der Zustimmung der südsudanesischen Behörden. Mitarbeiter von Hilfswerken, die in Khartum tätig sind, wird nachdrücklich empfohlen, eine enge Koordination mit dem Office for the Coordination of Humanitarian Affairs (OCHA) und der Sudanischen Regierungskommission (HAC, Humanitarian Affairs Commission) anzustreben und die Bundesbotschaft in Khartum über ihren Auslandsaufenthalt in diesem Lande zu unterrichten.

Für offizielle oder journalistische Ausflüge nach Darfur empfiehlt sich eine enge Abstimmung mit der Bundesbotschaft in Khartum und der UNAMID-Friedensmission sowie dem United Nations Departement for Safety and Security (UNDSS). Eine Reise in die Gebiete von Süd-Kordofan (einschließlich Abyei, einer umstrittenen Region zwischen Sudan und Südsudan) und dem Blauen Nil wird aufgrund von militärischen Kämpfen stark abgeschreckt.

Sudanesische Truppen haben die Macht über Ábyei erlangt. Auch wenn die Konfliktpartner die Entscheidung des International Court of Arbitration über die Grenze der Konfliktregion anerkannt haben, ist das Konfliktpotenzial nach wie vor hoch. Dementsprechend ist die Verbundenheit der Regionen nach wie vor ungeklärt. Aber auch in den ländlich geprägten Gebieten Südkordofans und des Blauen Nils (vor allem in den Nuba-Bergen) finden regelmässig Kämpfe und Bombardierungen durch die sudanesische Armee statt.

Selbst nach dem Friedensabkommen zwischen der Ost-Sudanesischen "Ostfront" und der Landesregierung in Khartum sind noch viele Sicherungskräfte in der Gegend inhaftiert. Die Anreise sollte im Voraus genau vorbereitet und mit den örtlichen Stellen abgesprochen werden.

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