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Was ist ein Reiseveranstalter und brauche ich eine Einwilligung?

Was ist ein Reiseveranstalter und brauche ich eine Einwilligung? Ein Reiseveranstalter ist ein Unternehmen, das selbst oder mit Unterstützung Dritter (z.B. ein Busunternehmen oder ein Hotelbetrieb, dessen Leistung auf eigene Kosten bezogen wird) eine Reise im Sinn von 651 a BGB ausführt. Dies bedeutet, dass der Reiseveranstalter im Voraus zumindest zwei einzelne Dienstleistungen (z.B. Flug, Bahn, Schifffahrt, Transfers zum Flughafen, Unterbringung, Catering, Reiseleitung) auswählt, koordiniert und nach einem vorgegebenen Zeitplan zu einem Einheitspreis anbietet.

Ausschlaggebend für die Bewertung ist, dass diese Dienstleistungen vom Reiseveranstalter eigenverantwortlich durchgeführt werden, und zwar in Abhängigkeit vom äußeren Erscheinungsbild, d.h. aus der Perspektive eines Durchschnittskunden. Der Reiseveranstalter verpflichtet sich zu einer bestimmten Organisation der Fahrt und trägt die Verpflichtung für deren Gelingen, soweit dies von seinen Erfolgen abhängt.

Sie als Reiseveranstalter brauchen keine Bewilligung, die Aktivität fällt jedoch unter die nach § 38 Abs. 1 Nr. 4 gewerberechtliche Zulassung. Welche Verpflichtungen habe ich gegenüber meinen Mitbewerbern? Der Reiseveranstalter (ggf. auch Reiseveranstalter, soweit er als Reiseveranstalter auftritt) wird Vertragspartei des Auftraggebers.

Insbesondere für die Rechte und Verpflichtungen eines Veranstalters gilt das Reisevertragsgesetz der §§ 651ff. Bei Stornierung der Fahrt oder der Rückfahrt wegen Konkurses oder Konkurses des Veranstalters ist der Reiseveranstalter dazu angehalten, dem Reisenden den bereits gezahlten Preis zu erstatten.

Der Reiseveranstalter erfüllt seine Sicherheitsverpflichtungen entweder durch den Abschluß einer angemessenen Versicherungspolice oder durch ein entsprechendes Versprechen eines Kreditinstituts und die Herausgabe eines sogenannten "Sicherheitszertifikats" an den Reisenden, das einen unmittelbaren Schaden gegen den Versicherungsgeber oder das Geldinstitut aushandelt. Das Sicherheitszertifikat muss entweder der Bestätigung beigefügt oder auf der Rückwand aufgedruckt sein.

Der Reiseveranstalter kann vom Reiseteilnehmer nur dann eine Vorauszahlung für den Preis der Reise verlangen oder akzeptieren, wenn das Sicherheitszertifikat vorher ausgehändigt wurde. Nach § 651 k BGB ist der Reiseveranstalter dazu angehalten, die eingezogenen Gelder des Kunden gegen seinen eigenen Bankrott zu sichern und dafür zu sorgen, dass dem Reiseteilnehmer im Konkursfall die erforderlichen Reisekosten zu erstatten.

Der Reiseveranstalter hat dem Reisenden hierfür einen unmittelbaren Schadenersatzanspruch gegen eine Hausbank oder Versicherungsgesellschaft zu stellen. Der Schutz des Kundengeldes ist auch für Reisebüros gültig, die als Organisatoren auftritt. Diese Rechtsschutzverpflichtung besteht auch für Organisatoren, die ihren Firmensitz im Auslande haben. Reiseveranstalter, die nicht in der EU oder den EFTA-Ländern ansässig sind, verlangen den gleichen Kundengeldschutz wie ein Reiseveranstalter mit Wohnsitz in der BRD.

Von dieser Verpflichtung unberührt bleiben nur gelegentliche Fahrten einer natürlichen oder juristischen Personen des Öffentlichen Rechtes (z.B. einer Gemeinde), die nicht mehr als 24 Std. andauern und nicht mehr als 75 Euro betragen.

Ein Verzeichnis der Firmen, die Kundengeldschutz bieten, ist auf der Internetseite des DRV Deutschen ReiseVerbandes e. V. verfügbar. Der Reiseveranstalter ist heute mit Gefahren konfrontiert, die ohne angemessenen Schutz nicht allein von einem Betrieb übernommen werden können, während das Unternehmerrisiko die Versicherungen nicht abdeckt. Umfassende Jurisprudenz, eine Vielzahl von Veröffentlichungen und Informationskampagnen von Konsumentenschutzverbänden trägt dazu bei, dass immer mehr Menschen das Thema Reisen als Ware hinterfragen.

Reiseveranstalter sind daher gut gerüstet, sich gegen mögliche Haftpflichtrisiken abzusichern. Die Informations- und Unterweisungspflichten der Reiseveranstalter umfassen unter anderem Auskunftspflichten nach der BGB-Informationsverordnung: nach Vertragsabschluss: Der Reiseveranstalter hat dem Reiseteilnehmer unmittelbar nach Vertragsschluss eine Bestätigung auszuhändigen. Neben den bereits in der Broschüre enthaltenen Angaben sind alle im Tourpreis enthaltenen Dienstleistungen, die vereinbarten Spezialwünsche, die Zahlungsarten sowie der Namen und die Adresse des Veranstalters anzugeben.

Praktisch werden diese Daten den Reisedokumenten kurz vor Reisebeginn beigefügt. Reiseveranstalter sind nach dem Recht (vgl. 5 BGB-InfoV, 242 BGB u.a.) zur Weitergabe der folgenden Daten an den Reiseteilnehmer verpflichtet: Information über Pass- und Visabestimmungen (nur für Reisende mit deutschem Bürgerrecht obligatorisch), Information über die gesundheitspolizeilichen Anforderungen, Information über die Versicherung, Information über die allgemeinen Gefährdungen am Reiseziel.

Die Reiseveranstalter müssen sicherstellen, dass der Reisende vor der Bezahlung der Fahrt eine Insolvenzversicherung erhält (siehe § 651 k Abs. 4 BGB). Was muss ich als Reiseveranstalter von Busfahrten berücksichtigen? Reiseveranstalter, die Ausflüge und Urlaubsreisen in Kooperation mit einem externen Omnibusunternehmen anbieten, waren in der Vergangenheit nach dem Personenverkehrsgesetz (PBefG) verpflichtet, eine Bewilligung für Aktivitäten im Omnibusverkehr zu besitzen.

Dies ist seit 2002 nicht mehr notwendig, wenn der Organisator den Beteiligten deutlich macht, dass der Transport nicht von ihm selbst, sondern von einem bereits zugelassenen Omnibusunternehmen ausführt wird. HGB (GewO, insbesondere 29, 38 und 147 b), HGB (Rechnungslegungsvorschriften 238 ff HGB, Handelsagenten 84 ff HGB), Richtlinie 90/314/EWG (jetzt in deutschem Recht implementiert, nur noch als Interpretationshilfe bei Rechtsstreitigkeiten), ggf. auch bei Reiseveranstaltern mit Omnibusverkehr (PBefG, gilt).

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