Rügen Sehenswürdigkeiten

Sehenswürdigkeiten auf Rügen

Rügen - Ferien, Sehenswürdigkeiten, Ferien, Hotel, Unterkunft: Top-Highlights Die langen grünen Tunnels durchziehen Rügens Straßen durch die Natur und verknüpfen viele kleine Inseldörfer untereinander. Es ist eine der vielen Sehenswürdigkeiten unserer Heimat. Die meisten Rügener Straßen sind voll ausgewachsene, prächtige Linden, Maronen, Bretter und Buchen. Sie sind nicht nur ein Hingucker, sie schirmen die Wiesen auch vor Bodenerosion ab und haben eine staubfilternde Wirkung.

Einige dieser Wege gehören zur German Avenue Route, der längste Ferienweg Deutschlands. Rügens berühmteste Straße ist die so genannte "Alte Bäderstraße", die durch den südöstlichen Teil der Stadt Rügen verläuft. Mit dem " Colossus de Prora ", einem 4,5 Kilometer langen Baukomplex aus fünfgeschossigen Betongebäuden, haben die Nationalsozialisten einen Kraftakt durch den joy seaside resort (KdF) eingeleitet.

Im Jahr 1990 wurde das Areal von der Wehrmacht eingenommen, die Prora jedoch 1992 ganz aufgab.

Sehenswertes Rügen - Weißstadt

Die frühere Residenz der Gräfen und Prinzen von Rügen, die putbusische Residenz, verfügt über eine Vielzahl kunsthistorischer Sehenswürdigkeiten. In der Weißen Straße gibt es so viele wichtige Gebäude, dass putbische Persönlichkeiten selbst als Sehenswürdigkeiten gelten. Darüber hinaus ziehen spannende Events das ganze Jahr über mehrere tausend Besucher in die Erlebnis- und Kulturstadt Rügen. Vor allem das Putbus-Festival, das Segel- und Hafenfestival oder die Kabarett-Regatta Rügen sind populär.

Diejenigen, die einen Abstecher nach Placebus planen oder hier eine Wohnung mieten, sollten einige Highlights nicht versäumen, darunter das Schloß mit Schlosspark und Dorfkirche sowie die Orangere. Die wichtigen Sehenswürdigkeiten befinden sich im Zentrum der Stadt, vor allem dank der Besiedlung durch die Adelsfamilie putbische, die hier zu Anfang des neunzehnten Jh. residierte.

Der Ursprung der Burg geht auf das vierzehnte Jahrtausend zurück. Die Adelsfamilie der Putbusfürsten, die später sowohl für die Errichtung als auch für die Benennung der Ortschaft zuständig war, gründete hier ihren Stammsitz in einer Burg. Dies wurde 1371 als so genanntes "Steinhaus" erstmalig in einer Urkunde Erwähnung gefunden, bevor 1416 der Name "Schloss" gegründet wurde.

Jh. wurde die Burg zunächst im gotischen Baustil ausgebaut, bevor sie im achtzehnten Jh. nahezu komplett renoviert und wieder aufgebaut wurde. Es sind nur der neugotische Anbau und der Renaissanceteil erhalten geblieben, der jedoch zu Beginn des neunzehnten Jh. dem klassisch orientierten Wiederaufbau des Schloßes Platz machen musste. Im neunzehnten Jh. baute Prinz Martin zu Gustav P. Gustav seinen Wohnsitz in der Umgebung des heutigen Gustavs, um die Hansestadt zu gründen und das Schloß im neoklassischen Baustil zu bewahr.

Die Burg, die sich bis zur Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert im Eigentum der Burg gehörte, war nach der Entziehung der Burg vom Zerfall bedroht und wurde 1957 endgültig zerstört. Nur drei Jahre später wurde der Ort als offizielle Hauptstadt eingestuft. Von dem prächtigen Schlossbau ist heute nur noch die Seeuferterrasse erhalten, die an die glorreichen Jahre des Rüger Adelshauses erinnerte.

Es war auch Putbus' Begründer Prinz Malte zu Placebus, der 1804 und damit noch vor dem klassischen Wiederaufbau einen großen Schlosspark im französischem Baustil um die ehemalige Burg errichten liess. In der Parkanlage konnten die Apfelsine, die Schloßkirche und das Wohnheim-Theater erhalten werden. Heutzutage wird der Nationalpark auch von Rothirschen und Damhirschen bevölkert, dank der Einrichtung eines Wildreservats.

Die Ställe waren wie der Palast nach der Entziehung der Putbusfamilie in der Hälfte des 19. Jh. sichtbar verfallen. Unmittelbar neben dem Schlossparkgelände befindet sich der Zirkus, der 1828 auch von Prinz Martin zu Gustav erbaut wurde, und sein Obelisk im Zentrum, der nicht abgerissen wurde. Der ursprünglich als Kurhaus gebaute Raum wurde 1891 nach dem zerstörerischen Feuer der Originalkapelle im Jahr 1865 in eine Pfarrkirche umgewandelt und 1892 am Tag der Reformation geweiht.

Das Ergebnis war eine einmalige spattklassizistische Basilika, die sich deutlich vom Ziegelstil der anderen Rügener Kirchlein unterschied. Wie der Palast hat sich auch die Palastkirche in der zweiten Jahreshälfte des zwanzigsten Jahrhundert wegen fehlender Instandhaltung erheblich verschlechtert. Anders als das Schloß wurde die Pfarrkirche jedoch nicht in den 50-er Jahren abgebrochen, sondern geschlossen und in den 90-er Jahren nach einem heftigen Unwetter endgültig renoviert.

Auch heute noch existiert die Ortschaft aus dem Jahr 1824. Die weisse Schöne mit den geschwungenen, voll verglasten Bogenbögen liegt auf einem kleinen Berg thronend und gewährt so einen fantastischen Blick auf den Burgenpark. In der oberen Etage des zentralen Teils des Gebäudes gibt es auch zwei besonders interessante Gusseisenstatuen in Gestalt der Griechin Nike, der Göttin des Sieges.

In den Orangerien wurden bis zur Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert ausländische Gewächse überwintert, bis sie sich an das klimatische Umfeld Europas gewöhnten. Mit dem Beginn des umfangreichen Umbaus des Stadtteils Rügen im Jahr 1996 konnte sich die Organisation als Ort für Kunstausstellungen auf der Ostseeinsel durchsetzen. Zu Beginn des neuen Millenniums hat der Putbus Art Association begonnen, die Ortschaft als Bezirksgalerie zu benutzen.

Für das Ausstellungskonzept und die Bewirtschaftung der Räume ist die Kultururstiftung Rügen seit 2011 gemeinsam verantwortlich.

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