Ryanair Azoren

Rotlicht-Azoren

Ryanair fliegt im kommenden Sommerhalbjahr von März bis Oktober von Frankfurt nach Ponta Delgada und zurück. "Perfekt nach Ryanair's Maßstäben." Auf den Azoren fliegen alle Unternehmen. Es wäre besser, die denkwürdigen Geschäftspraktiken und die Personalpolitik von Ryanair nicht zu unterstützen. Viele Flugbegleiter, die nicht direkt bei Ryanair angestellt sind, fliegen auch dorthin.

Azoren: Ryanair startet ab Düsseldorf-Weeze und Dortmund über Porto

08.11.2017 Der Porto Airport wird der dritte europäische Airport sein, der Teil des Anschlussflugnetzes von Ryanair ist, sagte Kenny Jakobs, Marketingleiter der Airline, am heutigen Tag auf dem Web Summit in Lissabon. Mit Rom-Fiumicino und Mailand-Bergamo können Ryanair-Kunden ab Jänner 2018 von Barcelona, Bologna, Brüssel, Dortmund, Düsseldorf oder Mailand aus die Azoren (Ponta Delgada und Terceira) im Linienverkehr abfliegen.

Angesichts der günstigen geographischen Position von Porto gibt es "eine große europäische Nachfrage" für die Azoren und der Airport von Porto ist die optimale Möglichkeit, Ausflüge von mehreren Orten in Europa zu den Portugiesen anzubieten: "Ich kann meine Reisekoffer in Dortmund oder Düsseldorf-Weeze aufgeben und sie in Ponta Delgada oder Terceira abholen", sagte Jacobs und verwies darauf, dass dies von den meisten Flugplätzen Europas bisher nicht möglich war.

Ryanair lancierte von Porto aus 10000 Flugtickets für 9,99 EUR. Die Fahrkarten sind zwischen dem 1. und 2. November 2017 und dem 1. Jänner 2018 verfügbar und können bis spätestens 24 Uhr am 11. Oktober 2011 vorbestellt werden.

Ryanair-Destinationen ab Hahn: Neapel und die Azoren

Tim Howe Schröder hat im kahlen Veranstaltungssaal im Flughafen Hamburg Airport im Anschluss an den lange fälligen Flugplan von Ryanair für das nächste Jahr nichts Ungewöhnliches und Neuartiges zu vermelden. Schon jetzt haben die Iren für nahezu alle ihre Flugplätze in Deutschland ihre Planungen vorgebracht. Personalüberlastung ist der Hauptgrund, warum erst jetzt die Wende kommt, sagt der für den deutschen Sprachraum verantwortliche Marketingleiter.

Aber vielleicht liegt es auch daran, dass am Zeitplan herumgebastelt und bis zum Schluss abgewartet wurde, ob von den 100 Kilometern entfernt liegenden Frankfurter und Luxemburger Flugplätzen, an denen auch Ryanair starten und landen kann, weitere Destinationen möglich sind. Destinationen, die dann nicht mehr auf dem Flughafen geflogen werden - wie Mailand-Bergamo.

Von Luxemburg aus werden bereits im Sommerservice alle drei Linien angeflogen. Bei den Flugplänen auf dem Flughafen Frankfurt/Main gibt es Änderungen zugunsten von Luxemburg, so Schröder. Was Frankfurt betrifft, von wo aus Ryanair ab Anfang Mai unter anderem nach Mallorca, Alicante, Malaga und Faro aufbrechen wird, könnte es in absehbarer Zeit auch "Verschiebungen" gegeben haben.

Schröder, der den Flughafen als so genannten Nebenflughafen beschreibt, hält es für kein Hindernis, dass der Hunsrückflughafen mit Luxemburg und Frankfurt in direkter Konkurrenzsituation steht. Auch an anderen Orten wie z. B. in Irland gibt es Nachbarflughäfen, die beide von Ryanair bedient werden. Dennoch werden die neuen Ryanair-Strecken ab dem nächsten Jahr begrenzt sein.

Nur zwei neue Destinationen werden angeflogen: In Neapel in Italien und Ponta Delgada auf den Azoren. Im marokkanischen Tangier und im rumänischen Tempel von Teneriffa geht der sommerliche Tag wie im Vorjahr weiter. Ryanair senkt jedoch die Anzahl der Wochenflüge von 142 auf 139. 5 Maschinen sollen im Hunsrück eingesetzt werden, so viele wie in diesem Jahr.

Die Ryanair wird definitiv für die kommenden fünf Jahre ab Frankfurt/Main starten, sichert Schröder zu und weist auf den vor kurzem abgeschlossenen Kooperationsvertrag mit der Airportgesellschaft hin. Schröder kommentiert die aktuellen Verkaufsgespräche jedoch nicht. Airport-Chef Markus Bunk beschreibt den aktuellen Ryanair-Auftrag als einen der besten, doch der Auftrag, den Ryanair voraussichtlich auch in Zukunft zu besonderen Konditionen für den Standort erhalten wird, bleibt offenbar ein Streitpunkt in den Verkaufsgesprächen für den Airport.

Der Ryanair-Vertrag muss unter anderem noch besprochen werden. Die Ryanair geht weiter zum Schwanz. Man sagt, dass man in den kommenden fünf Jahren, wie es der Vertrag vorsieht, vom Hunsrück aus abfliegen wird. Der gestrige Flugplan im Sommer beweist aber auch, dass er nicht mehr die Nr. 1 in Irland ist.

Stattdessen sind sie auf große Airports wie Frankfurt, Berlin und Hamburg angewiesen. Der wirtschaftlich schwierige Wettbewerb hat gerade bekannt gegeben, dass er nicht mehr nach Mallorca fliegt. Obwohl es in den nächsten Jahren ein mehr oder weniger interessantes Ryanair-Angebot auf dem Flughafen Frankfurt/Main gibt, wird dieses zugunsten von Luxemburg und Frankfurt verstärkt auslaufen.

Die Ryanair stellt sich damit auf ihren Ausstieg aus dem Hunsrück ein. Auch, weil nicht geklärt ist, ob der neue Besitzer, der bis zum Jänner zu finden ist, den Irländern die selben Vorteile gewähren wird, die sie bisher auf dem Flughafen haben.

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