Seit wann ist Portugal in der eu

Wann ist Portugal in der EU?

"Das Geld, das im EU-Haushalt verwendet wird, ist gut angelegt. EU ist ein Projekt der Märkte, Solidarität war gestern. Die reichen Länder verdienen Geld aus der Krise, die armen Länder schlüpfen. Aufgrund des Mangels an genauen Daten ist es schwierig, Informationen über die Zahl der Gewerkschaftsmitglieder in Portugal bereitzustellen. Kommissionspräsident Barroso versprach Portugal schnelle Hilfe.

30 Jahre Spanien und Portugal in der EU - ein gemischter Rekord

Kurze Zeit nach dem Ende der Militärdiktatur schlossen sich die Staaten der spanischen Insel dem Projekt der EU an. Obwohl heute eine politische Stabilisierung zu verzeichnen ist, sind sowohl Spanien als auch Portugal von Strukturwandel und neuen Aufgaben durchdrungen. Obwohl die meisten Menschen den Zugang befürworten, ist die Ausgewogenheit 30 Jahre später durchwachsen. Die Tatsache, dass sich die Staaten der spanischen Insel erst Ende der 80er Jahre dem gemeinsamen Projekt Europa anschlossen, war zunächst auf ihre innenpolitische Lage zurückzuführen.

Nur wenige südeuropäische Staaten waren damals Mitglieder der EU, da auch innerhalb der EU Widerstand entstand. So lehnte Frankreich den spanischen Beitrittsantrag aus Furcht vor seiner landwirtschaftlichen Produktion und der Separatisten ETA (Euskadi Ta Askatasuna) ab, die im baskischen Land auftritt. Aus diesem Grund haben Spanien und Portugal umfangreiche Strukturreformen eingeleitet, um den Zustand und die demokratische Ordnung mit einem Reformprozess in den Bereichen Industrie, Landwirtschaft und Handel in Übereinstimmung zu bringen. 2.

Selbst wenn die Bevölkerungsmehrheit den Beitrittsantrag befürwortet, ist die Ausgewogenheit 30 Jahre später gemischt. Unmittelbar nach dem Erwerb wurden die beiden Staaten in der EU tätig. Ministerpräsident Felipe Gonzalez war von 1982 bis 1996 ein aktiver Befürworter der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenarbeit bei der Eingliederung seines Heimatlandes in die Europäische Union und trug 1992 zur Schaffung der Europabürgerschaft und des Fonds für Kohäsion bei.

Die Umstrukturierung zugunsten des Tourismus und der Landwirtschaft führte zu einem wirtschaftlichen Wiederaufschwung. Schließlich brachten die 1992 in Barcelona stattfindenden Wahlen Spanien zurück in die Welt. Auch in Portugal war die Integrationspolitik ebenso pro-europäisch und wurde tatkräftig gefördert - zum Beispiel durch den Schengen- und Euro-Beitritt.

Mit Aznars Wahlerfolg 1996 hat Spanien einen Wendepunkt erlebt. Ab 2008 schlug die Finanzmarktkrise jedoch mit aller Kraft auf der iberischen Halbinsel ein. So wurden seit 2000 jedes Jahr 700.000 Wohnungen errichtet, und viele private Haushalte waren über Risikodarlehen hochverschuldet. Der Escudo wurde in Portugal während der Einführung des Euros sehr geschätzt, was die Wettbewerbsfähigkeit der portugiesischen Erzeugnisse beeinträchtigte.

Die Wirtschaftskrise hat in Portugal einen Wandel in der Außen- und Europa-Politik bewirkt. Selbst wenn keine der beiden Seiten die Zugehörigkeit in Zweifel zieht, wird die Angleichung an die europäische Erwartungshaltung oft als Beschränkung angesehen. Die aus der Indignados-Bewegung hervorgegangene spanische Seite erhebt ihre Stimmen und etabliert sich erfolgreich in der Politik.

1986 beizutreten war eine mutige Entscheidung. Martin Schulz, Vorsitzender des Europaparlaments: "Nicht alle Erwartungen des geschichtsträchtigen Augenblicks von 1986 haben sich erfüllt, aber Spanien hat auf jeden Fall an Boden gewonnen".

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