Währung auf den Azoren

Die Währung auf den Azoren

Auf allen Inseln gibt es Banken (Ausnahme: Corvo). Als Basiswährung dient nach wie vor der mittelalterliche portugiesische Real. Die Azoren lauten auf Euro, da diese zu Portugal gehören. Auf den Azoren und Madeira ist der "Euro (EUR)" die Währung.

Zahlungsverkehr Europa - Von Finnland auf die Azoren - Ökonomie

Zwölf Mitgliedstaaten hat die Waehrungsunion, aber 29 Bundeslaender und Bundeslaender fuehren das neue Bargeld ein. Mit den Porträts von Johannes Paul I., Prinz Rainier und Juan Carlos werden die ab Jänner 2002 in ihren Ländern geprägten Euro-Münzen geschmückt. Der Werbeeffekt für King Juan Carlos wird jedoch weitaus höher sein als für den päpstlichen oder den Monegassenherrscher.

Denn während in Spanien mehrere Mrd. Euromünzen prägt werden, von denen der Ein- und Zwei-Euro-Wert Juan Carlos zeigt, darf die Familie Grimaldi nur bis zu 15 Mio. eigene Euromünzen ausgeben, für den Vatikan ist die Stückzahl zunächst auf 67000000 limitiert. Das Privileg Spaniens besteht darin, dass es eines der zwölf Länder der EWU ist, die die neuen Banknoten und -Münzen am kommenden Tag (1. Jänner 2002) ausstellen werden.

Die Einführung des Euros erfolgt über eine bestehende Währungsbindung mit Frankreich und Italien. Seit 1925 ist der Franken in Monaco gesetzlich vorgeschrieben und wird nun durch den neuen EUR abgelöst. Mit dem Lateranvertrag, in dem Benito Mussolini und Pius XI. die Währung in den Päpstlichen Staaten eingeführt haben, wurden 1929 die Bindungen der Stadt an die italienischen Lire geknüpft.

Da die Lire im Jänner ebenfalls abgeschafft wird, kommt der Ebro. Zu diesen beiden Ländern kommen noch 15 weitere hinzu, die den EUR als offizielle Währung eingeführt haben, ohne der Europäischen Union anzugehören. Durch die Euroeinführung gibt das Volk endlich seine liberalen Währungen auf und wechselt sie in EUR.

Alle diese Länder sind auf französischem Gebiet und haben seitdem den Franken als Bargeld. In Frankreich wurden die Länder Maiotte und St. Pierre-et-Miquelon auch von den EU-Ländern ermächtigt, den EUR als offizielles Geld zu verwenden. Die Kanaren und die beiden spanische Enklave an der marokkanischen Nordseeküste, Ceuta und Melilla, sind ebenfalls Teil des iberischen Territoriums und damit ab Jänner auch der europ.

Das Gleiche trifft auf die portugiesische Abstammung Madeira und die Azoren zu. Doch nicht nur die Südosteuropäer dehnen den Einflussbereich des Euros durch ihre Überseegebiete und andere Währungsbänder aus. Ende der 1990er Jahre bezeichneten zwei kleine Balkanregionen, die jugoslawische Republik Montenegro und das UN-Mandat Kosovo, die Deutsche Mark als gesetzliches Zahlungsmittel. 2.

Deutsches Bargeld war bereits während des Balkankriegs zur populärsten Währung geworden. Die Verbundenheit mit der Marke beruht seit langem auf der Verbundenheit der Gäste aus dem Lande, die seit vielen Jahren einen Teil ihres Einkommens monatelang aus Deutschland in ihr Heimatland abführen. Montenegro und Kosovo haben den EUR auf der Grundlage unilateraler Absichtserklärungen zu ihrer amtlichen Währung gemacht.

Diejenigen, die amtlich nur in Euros zahlen, sind jedoch weit davon entfernt, Mitglieder der Waehrungsunion zu sein. Montenegro, Kosovo und Andorra haben keine Abkommen mit der EU, die sie als Euroland bezeichnen würden. Anders als die zwölf Mitgliedstaaten der WWU müssen sie den EUR gegen Geld, gegen Geld oder Wertschriften einkaufen, wie jedes andere auch.

Geld- und Finanzpolitik für die Geld- und Finanzpolitik der Eurozone wird ausschliesslich von den Notenbanken der zwölf Euro-Länder betrieben, die auch in Frankfurt durch die Mitglieder des Rates der EZB vertreten sind.

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