Wandern in der Schweiz

Ausflugsziel Schweiz

Im Sommer wie im Winter. Das Wandern ist die beliebteste Sport- und Freizeitbeschäftigung in der Schweiz: Fast die Hälfte der hier lebenden Menschen wandert. Speziell für das Wandern hätte die Schweiz geschaffen werden können. Berg- und Alpinwanderweg - so heißen die Schweizer Zauberworte für Wanderungen mit hoher Fitness. Bei uns finden Sie alles rund ums Wandern in der Schweiz.

Zu den 15 schýnsten Touren der Schweiz

Die Schweiz zu Fuß erkunden. Die fünfzehn schönste Touren werden Ihnen gezeigt - und warum sie sich rechnen. Ob kurz oder lang, ob leicht oder stark, für jeden ist etwas dabei. Deshalb ist es lohnenswert: für einen Sprung in den Bachalpsee und einen Drink auf der Aussichtsplattform auf dem Faulihorn, von wo aus man Blick auf die Berge des Eigers, Mönchs und der Jungfrau hat.

Wenn Sie oben bleiben, werden Sie am Morgen den unvergeßlichen Morgen mit Aussicht auf das bernische Oberland und die Gletscherwelt erleben. Der Weg: Mit der Seilbahn von Grindelwald nach First. Ein guter Weg bringt Sie zum Bachalpsee, wo Sie bei schönem Klima schwimmen können. Variante: Übernachtung auf dem Fäulhorn, am folgenden Tag weiter auf einem anspruchsvollen Wanderpfad mit spektakulärer Aussicht auf den Brienzer See zur Schönen Schynigeplatte ( (15 Kilometer gesamt, 871 Höhenmeter, 660 Höhenmeter).

Deshalb ist es lohnenswert: Steinbock sehen und den Ausblick über die Meglisalp bis ins Apenzellerland vor dem Restaurant am Rotstein-Pass genießen. Der Weg: Von Wildhaus mit der Seilbahn nach Hamm. Nur für schwindelfreie Wanderer ist der Löwengrat zu empfehlen. Für Wanderer ohne Schwindelgefühl. Deshalb ist es das wert: wegen des türkisfarbenen Oeschinensees - viele bezeichnen ihn als den schönste Gebirgssee der Welt.

Der Weg: Mit der Gebirgsbahn von Kandersteg nach Eschinen. Mäßig schwierige Wanderungen, gut ausgebaute Wege, aber trittsicher und schwindelfrei (tiefe Blicke!). Deshalb ist es lohnenswert, das türkisfarbene Meer, den Verzasca-Staudamm und die Brücke über den Salzsee in Lawertezzo zu bestaunen. Der Weg: Entweder in Mergoscia (wie auf der Landkarte beschrieben) im Westen des Flußes oder am Verzasca-Staudamm, dann weiter nach Korippo.

Technische einfache, aber lange Etappe, die wahlweise in zwei Tagen durchführbar ist. Deshalb ist es sich lohnenswert: Nicht nur ein oder zwei, sondern fünf glasklare Gebirgsseen befinden sich auf dem Weg dieser vielseitigen Tour. Der Weg: Um den Startpunkt zu finden, nehmen Sie die Schmalspurbahn zur Wangser Wangstation.

Hier beginnt der Weg und geht nach Osten. Nach dem Wildseelücken erreichen Sie den Wildsee, bevor Sie zum tiefen blauen Schluß des Schottensees absteigen. Schließlich erreichen Sie die Bergstation, von wo aus die Gebirgsbahnen zurück nach Wilhelmshaven gehen. Deshalb ist es das wert: einer der schýnsten Hýhenwege der Schweiz. Aussicht auf den imposanten Gletscher, die Berge des Aletschgletschers, die Alpen gipfel und das Bietschhorn sowie weitere Achttausender.

Der Weg: Diese Walliser Tour startet bei der Bergbahn Bettmerhorn. Ab hier wandern Sie auf dem gut ausgeschilderten Weg nach Süden, während Sie nun immer den Großen Aletschgletscher haben. Wer den Blick auf den grössten Alpengletscher der Welt genießen will und lieber abwärts als hoch wandern möchte.

Deshalb ist es das wert: auf dem imposanten und erschreckenden Untergrund der 500 m tief gelegenen Creux du Van-Schlucht zu sitzen. Der Weg: Die Jurawanderung startet im verträumten Dörfchen Noiraigue am Neuenburgersee. Technische Leichtigkeit, aber lange Tour. Wenn Sie nach unten schauen wollen, sollten Sie frei von Schwindel sein.

Deshalb ist es lohnenswert: weil das Engelland schlichtweg breiter und aufgeschlossener ist als andere alpine Täler und weil dies eine seltenere Tour für jedermann ist. Der Weg: Vom Nordende Malojas nehmen wir den Hochweg. Sie durchqueren kleine Bäche und wandern durch Kiefern- und Lärchenwald, immer wieder mit Aussicht auf den Silsersee und die umgebenden Alpen.

Bald erreichen Sie das Originaldorf Grevasalvas. In Sils ist der Weg beinahe bis zum Talgrund und klettert dann wieder hinauf. In Silvaplana geht die Reise zu Ende. Deshalb ist es lohnenswert: Technische Einfachheit, aber lange Touren mit fantastischem Gletscherblick. Der Weg: Von Ossasco (oder wahlweise von Ronco oder All'Acqua) wandern Sie über die Cristallina Alm zur Cristallina Hütte.

Ab hier geht es zu Fuß oder mit der Luftseilbahn nach San Carlo im hinteren Teil des Bavonatals. Auf der Maggia geht es weiter, entlang von kleinen ruhigen Dörfern und entlang von kleinen Fällen nach Cevio. Deshalb ist es lohnenswert: Der beidseitig stark geneigte Bergrücken zählt zu den landschaftlich reizvollsten der Alpen.

Der Weg: Spektakuläre Wanderklassiker im bernischen Oberland. Das Ende der Tour ist das Berggasthaus Harder Kulm. Mit der Seilbahn geht es zurück ins Tal. Dann geht es zurück ins Dorf. Wahlweise können Hardcore-Wanderer den ganzen Weg von Interlaken zum Brünig-Pass oder zurück gehen (38 km und ca. 3500 Höhenmeter). Deshalb ist es lohnenswert: Aussicht auf die schöne und beeindruckende Gebirgskette der Gaztlosen und auf die imposanten Schuttfelder vor dem Wolfsplatz.

Der Weg: Vom kleinen Ort Jaun mit der Gebirgsbahn zum Berggasthof in der Nähe von Bozen. Ein wenig mühsamer wird es bei der Wolfsorter, dem höchstgelegenen Ort der Bergwanderung, bevor es nach der Alm Grat in den dichtem, ebenfalls artenreichem Wiesenwald hinabgeht. Deshalb ist es lohnenswert: Vielfältige Touren mit herrlichem Blick auf das Tal und die umgebenden Berge.

Der Weg: Die siebente Station der Rundfahrt am Berg Rosa. In Grächen beginnt die Bergwanderung. In 45 min erreichen Sie den wunderschönen Aussichtsturm Pelggen, wo Sie oft Gämsen und Stechböcke sehen können. Die Strecke verläuft über Rockbands, Schultern und Wald und auch über ein Schuttfeld. Anschliessend erreichen Sie den Enggboden vor dem Abstieg nach Saas Fee.

Deshalb ist es lohnenswert: für alle, die schon immer den finstersten Platz der Schweiz besichtigen wollten, und für diejenigen, die lieber auf abgeschiedenen Wegen als mit touristischen Bächen anreisen. Beim Wandern kommen Sie auch an beeindruckenden Kiefern vorbei. Der Weg: Die Tour im wunderschönen und entlegenen Bündner Tal des Münstertals startet am Feuerpass.

Der Weg fýhrt durch den Pinienwald zur Alm da Munt. Von hier aus haben Sie einen wunderschönen Blick auf das ganze Dorf, die imposanten Gipfel des Dora und Daint und den schneebedeckten Gipfel des Ortlermassives bis zum Lai da Juata See. Hier, auf 2260 Meter, wird der höchstgelegene Ort der Tour erklommen.

Das kleine Dörfchen Lü, bekannt als das schwärzeste der Schweiz, wird über die Alm Champatsch erreicht. Deshalb ist es lohnenswert: Technische Leichtigkeit, aber lange Anreise. Der Weg: Die Tour startet im Val, dem Urlaubsort Saint-Luc, von wo aus man bereits einen fantastischen Ausblick auf das Val d'Anniviers und seine 4-Tausender hat.

Der Weg geht zur Barneuza-Alp, wo Sie nach einer knappen Autostunde 2211 Meter erreichen. Immer im Blickfeld sind die imposanten Viertausender: Deshalb ist es das wert: eine lange Reise, die Ihnen eine Vielfalt an landschaftlichen Reizen und fantastischen Ausblicken zu bieten hat. Der Weg: Die ein- bis zweitaegige Bergwanderung startet am Gotthard Hospiz. Der Weg verläuft zunächst in einem Kreisbogen entlang der Lucendro-Staumauer zum Stausee gleichen Namens.

Schon bald erreichen Sie einen kleinen glasklaren Stausee, die Reussquelle, bevor Sie schließlich die Passgipfel erreichen. Das Bedretto-Tal ist von hier aus zu sehen. Noch ist der Weg zur Schutzhütte, wo man eine Rast einlegen oder übernachten kann, aber jetzt geht es überwiegend abwärts auf dem wunderschönen Hochweg über dem Bedretto-Tal.

Auf der Pianseco Hütte werden Sie mit einem kühlenden Drink und einem Dinner auf der wunderschönen Terasse verwöhnt. Tipp: Der Vier-Frühlings-Wanderweg ist ein rund 85 Kilometer langer, ausgeschilderter Weg, der zu den vier Flüssen Rhein, Reuss, Tessin und Rhône hinaufführt. In der Schweiz gibt es unzählige Bergwandermöglichkeiten, von leicht bis sehr anspruchsvolle.

Sie können mit unserem Ausflugsplaner jeden Ausgangspunkt in der Schweiz definieren und bestimmen, wie weit Sie zu Fuß oder mit dem Fahrrad in einer gewissen Zeit kommen können. Wanderfreunde kennen die Konturen der Schweiz von der Wanderkarte.

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