Wandern in Südengland

Bergwandern in Südengland

Im Vereinigten Königreich gibt es viele Fernwanderwege, die die schönsten Landschaften in England, Wales, Schottland und Nordirland erschließen. Suchen Sie eine Wanderung in England? Die besten Wanderwege in Canterbury, England (Vereinigtes Königreich). GPS-Tracks von Canterbury, Angleterre (Royaume-Uni) heruntergeladen. In Südengland warten traumhafte Wanderwege auf Sie.

Wanderungen in Südengland: Verloren für den Fortgeschrittenen

Etwas klatschen, bummeln, schauen, das ist auf der Königsstraße entlang Englands Ufer nicht möglich. Südwestküstenweg (SWCP): 1020 km lang, von Minehead bis beinahe Pole, etwa acht Monate für den durchschnittlichen Wanderer. Mal hoch oben an der Eisenküste, mal an der Granitküste, sind schwarz-scharfe Strände von vielen dunklen oder zarten Hängen umgeben, die mit Heidekraut bedeckt sind.

Durch seine Dornen reicht er zum Bergwanderer, mit seinen Beeren trösten er seinen ausgetrockneten Geschmack. Jeder, der es bisher als laxen Imbiss vom Straßenrand verachtet hat, wird sich hier darauf herabstürzen, denn die VorrÃ? In Porlock Weir, einem Fischerort in Somerset, bereiten wir uns auf unsere erste Reise vor, wir wollen eine Stufe pro Landkreis machen.

Die Fischerboote im Hafengelände von Portlock Weir sind im Schlamm gelegen, die Flut hat das Meer unter dem Kielwasser zerfetzt, am Horizont dunkle Regenfront. Der Weg hat dies in sich und verbirgt seine Eingänge oft hinter eigenen Toren, Sanddünen oder Parks. Er schlängelt sich gerne an Wirtshausküchen, Schlafzimmern und Werkstätten vorbei, bevor die freien Felsen oder das Gestrüpp ersichtlich werden.

Überall sind die Zugänge zum Wanderweg mit einem hölzernen Schild mit dem Emblem aller in England bekannten Wege - der Eichel - gekennzeichnet. In der Regel sind zwei Bänke vorhanden, um den Wanderern das Klettern über einen Zaun zu vereinfachen, ihnen die Orientierung zu ermöglichen und Mini-Schritte zu machen. Dahinter liegt ein märchenhafter Wald, in dem Märchen wesen und Goblins auftauchen.

Man sagt, dass es in einer solchen Gegend dunkle Sagen gibt, und es soll überall an der ganzen Küstenregion Gespenster gibt. Vor der Einmündung des Porlockwaldes in die offene Wiese geht der Weg an der Culbone Church vorbei, einer kleinen Kirche, deren ältester Teil aus dem XI. Jh. stammt, der kleinsten Gemeindekirche in England, nicht einmal 40qm.

Nach Lynmouth kommen wir an der Silcombe Farm vorbei, einem B&B. Sie steht dort allein und wildromantisch, hat Heuhaufen, Phloxbusche und fliessende Lämmer vor der Haustür, die Küsten sind nur an diesem Ort zu erraten. Eine raue, windgepeitschte SWCP-Sektion begrüßt uns hier, später, in Lynmouth, begeistert uns ein männlicher Yachthafen, durch den bis fünf Uhr nachmittags geflitzt wird, woraufhin es einen Todestanz gibt.

In Lynmouth ist die einzigste Attraktion das Hochwassermuseum. Bis zum Ersten Weltkrieg waren es die Küstenwachen, die nach Alkohol, Wasser und Seifen suchten. Ihre Ehefrauen und Angehörigen benutzten den Weg auch, um ins Nachbardorf oder in die benachbarte Waldorfschule zu gehen. Daß er heute nicht immer unmittelbar an der Steilküste entlang führt, sondern sich durch dichte Wälder, durch angrenzende Ortschaften schlängelt, liegt daran, daß viel Küstengebiet in Privateigentum übergegangen ist und es immer noch einen Disput darüber gibt, wer Vorfahrt hat - Urlauber oder Besitzer.

Mancher taucht hier in die freie Wildbahn ein, beginnt mit Rücksack, Festzelt und Kochutensilien, wer es gemütlicher mag, wird unterwegs immer ein B&B mit Duschkabine und Fernseher vorfinden.

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