Wetterradar

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Folgen Sie LIVE-Niederschlagsradar, Flash Map/Transferics, Stormchaser (GPS-Tracking) und Wetter-Webcams in Deutschland und Europa. Die nächste Generation der Wetterradar-Software für meteorologische Lösungen. Die Schweizer Radarbilder stammen aus den Radarbildern der drei Wetterradarstationen in La Dôle, auf der. Wetterradargeräte von Meteoschweiz werden zur flächendeckenden Erfassung von Niederschlägen eingesetzt. Das Wetterradar oder ein Verbund mehrerer Wetterradargeräte kann der Raum sein.

Witterung und Klimatisierung - Der Deutsche Wetterdienst GmbH

Wetterradar kann Gegenstände in der Luft (z.B. Niederschlagsteilchen) erfassen. Mit dem Wetterradar ist eine permanente, zeitliche und räumliche hochauflösende Erfassung der Luft möglich, so dass auch Niederschläge geringer Stärke sowie die Höhenausdehnung und Bahngeschwindigkeit von Intensivgewitterzellen sicher nachweisbar sind. Die Wetterradarsysteme, die der Deutsche Meteorologische Dienst in seinem Radarnetz einsetzt, sind die polarimetrischen Doppler-C-Band-Radarsysteme von EEC (USA) mit der Typbezeichnung "DWSR/5001/SDP/CE".

Bild 1 stellt auf der linken Bildseite das Wetterradargerät Offenthal dar, das auf einem ca. 45 Meter hohem Betonturm aufgesetzt ist. Rechts in Bild 1 ist ein Wetterradar ohne Schutzdom zu erkennen. Auf einem Stativ ist die in Azimuth und Höhe verfahrbare Antenne (der "Radarreflektor", das Sende-/Empfangshorn mit seinen Tragstäben) mit den erforderlichen Ausgleichsgewichten aufgesetzt.

Der Receiver befindet sich hinter dem Reflektor des Radars. Das Wetterradar sendet hochfrequente (C-Band) Elektromagnetwellen, die von der Radarkontrollstelle zum Sender/Empfängerhorn und von dort zum Reflektor des Radars gerichtet werden. Der Antennenreflektor als Teil der in Azimuth und Höhe bewegbaren Antennen (ca. 1 "Antennenöffnungswinkel") bÃ?

In der vorgewählten räumlichen Richtung (Atmosphäre) fortpflanzt sich die Elektromagnetwelle nun und stößt dort auf (z.B.) Ausfällungsteilchen. Bei den Niederschlägen wird ein sehr kleiner Teil der Elektromagnetwelle zum Reflektor zurückgestreut. Diese sehr schwachen Signale (das "Radarecho") werden nun vom Transceiverhorn empfangen und an einen sehr sensiblen Receiver gesendet.

Anhand der räumlichen Richtung, in die der Reflektor des Radars weist, und der Zeit, die zwischen dem Aussenden und dem Empfang der Elektromagnetwelle liegt, kann die genaue Position der reflektierten Gegenstände abgeleitet werden. Das Verschieben der Wetterradarantenne in Azimuth und Höhe ermöglicht eine kontinuierliche, zeitliche und räumliche hochaufgelöste Erfassung der Erdatmosphäre. Um aus dem Digitaldatenstrom (einzelne Wetterradarmessungen) des Wetterradargerätes ein interpretationsfähiges Erzeugnis zu erzeugen, muss die Antennenbewegung "koordiniert" werden.

Im oberen Teil der Darstellung ist ein vertikaler Schnitt durch die vom Radargerät gescannte Luft für eine beliebiger Azimutrichtung dargestellt. Die individuell festgelegten Höhen (für die je eine komplette Azimutdrehung der Antennen erfolgt ) sind farbkodiert. In dieser Darstellung befindet sich die Radarantenne im Koordinatennullpunkt, die x-Achse stellt den Abstand zum Radargerät (die festgelegte Reichweite) und die y-Achse die Höhenlage über dem Radargerät dar.

Durch den Antennenöffnungswinkel von ca. einem Grad wird die Verbreiterung der "Radarstrahlen" für die einzelne Elevation festgelegt. Der untere Teil zeigt die chronologische Reihenfolge der Einzelerhebungen (identische Farbcodierung). Beim Volumenscan werden zunächst 6 Antennenbahnen mit den fixen Höhen 5. 5°, 5. 6. 4. 5°, 5. 6. 3. 5°, 5. 6. 2. 5°, 5. 6. 5° und 5. 6. 0. 5° ausgeführt ("von oben nach unten", in Bild 5 blaugrün, 180km Reichweite).

Zusätzlich werden 4 Antennenbahnen mit den fixen Höhen 8. 0°, 12. 0°, 17. 0 und 25. 0° ausgeführt ("von oben nach unten", in Bild 2 gelbe bis rote, 120km bis 60km Reichweite). Das folgende Bild 3 stellt ein Beispiel einer Radar-Messung (hier das "Radarreflexionsvermögen" in dBZ) aus dem Niederschlagsscan dar.

Bild 4 fasst den prinzipiellen Ablauf eines Wetterradars, die Darstellung der Funktion eines Wetterradars und der "Datenverarbeitungskette" von der Messung bis zur Auswertung auf dem Radar, die Weiterbearbeitung in Spezialverfahren und die Produktpräsentation in NinJo (Visualisierungsplattform) für die warnenden Meteorologen und Luftfahrtwetterberater im DWD zusammen. Insbesondere die Radar-Messungen der Wetterradaranlagen werden in der Hauptverwaltung des DWD in Offenbach mit Hilfe verschiedener meteorologischer Spezialverfahren ("Radarmethoden") durchgeführt.

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