Whale Watching la Palma Beste zeit

Walbeobachtung la Palma Beste Zeit

Vor allem die Insel La Gomera ist ideal für die Walbeobachtung. Ist eine Walbeobachtung jederzeit möglich (Saison + Tageszeit)? Ausflüge mit dem Boot, Walbeobachtungen, Delfinbegegnungen, Schnorcheln und Bootsausflüge auf La Palma. Der beste Zeitpunkt, um die Meeressäuger zu beobachten, ist der Frühling.

Kanarische Inseln/La Palma: Wal- und Delfinarten Teil 1

Walbeobachtung: Immer mit Rücksicht und Wissen. Bild: (c) M.E.E.E.R. e. V. Die Kanaren sind ein Hot Spot für Wal- und Delfinarten auf der ganzen Welt - 29 Spezies werden in den Schärengewässern gezüchtet. Doch die Flossen und Willys toben hier nicht unbehelligt herum: Walbeobachter und schnelle Fähren kommen mit ihnen zurecht, und im Loro-Park auf Teneriffa müssen ihre Kolleginnen und Kollegen zum Pfeifen der Menschen tanzten.

Sind Delphine wirklich gerne auf Touristenbooten zuhause? Wie viel Walbeobachtung ist kompatibel? Das ist kein Problem: Es macht Spass, im Sommer mit einem Schiff auf dem Atlantik zu segeln - besonders wenn man das große Vergnügen hat, auf dem Weg zu den Walen oder Delfinen zu sein. Vor allem viele Walfische - so ihr lateinamerikanischer Begriff - toben in den Gewässern um La Gomera, Teneriffa und La Palma.

Während es auf La Palma nur ein amtliches Walbeobachtungsschiff für Urlauber gibt, folgen auf Teneriffa bis zu 30 Schiffe jeden Tag den Säugetieren. Einen entscheidenden Unterschied, erläutert der Marinebiologe Fabian Ritter: "Insgesamt werden auf den Kanarischen Inseln jährlich 620.000 Walbeobachter registriert - davon entfallen auf Teneriffa rund 500.000.

Als " noch tolerierbar " bezeichnet der Präsident des Berliner Verbandes M.E.E.E.E.R. und Vorstandsmitglied der International Whaling Commission (IWC) die Lage auf La Palma mit rund 10000 Wal- und Delphinbeobachtern im Jahr. "Der Wirtschaftszweig ist drei- bis vierfach schneller gewachsen als die ganze Tourismusbranche und hat sich bis 2011 bereits in 119 Staaten etabliert", sagt Fabian Ritter.

"Eine gute Walbeobachtung eröffnet den Küstengemeinden Möglichkeiten, unterstützt das Umweltbewußtsein, die Erforschung und den Naturschutz und ist eine wirkliche Alternativen zu Delphinarien, denn nur im Meer kann man erkennen, was Meeressäugetiere wirklich sind. Walbeobachtung vor La Gomera mit OCEANO und M.E.E.E.R. in früheren Fischereibooten. Bild: (c) M.E.E.E.E.R. e. V. Keine Worthülsen - Fabian Ritters Club geht mit guten Beispiel voran.

m. e. e. e. r., seit 1995 in Kooperation mit der Bootsausflugsgesellschaft "OCEANO" auf La Gomera "respektvolle" Walbeobachtung. Die " M. E.E.R. La Gomera " ist zu einem weltweit anerkannten "Best Practice Beispiel" geworden und wurde 2001 mit dem "Tourismus- und Umweltpreis" des Bundesverbandes Deutscher Reisebüros und Reiseveranstalter e. V. prämiert. Wir gehen in kleinen, alten Fischereibooten aus, und die Beteiligten bekommen naturwissenschaftliche Erkenntnisse über die Meeressäugetiere und Anweisungen, wie sie sich bei der Sicht auf die Lebewesen benehmen sollen", so Fabian Ritter.

Markierungsfahne: Indikator für "blaue Boote" wie die "Fancy II" mit Walbeobachtungslizenz. Auch die Besatzung der "Fancy II" auf La Palma kontrolliert ihre Walbeobachtung, wenn auch nicht ganz so streng geheim. Obwohl der Catamaran, der von der westlichen Seite der Inseln in Richtung Süden beginnt, bis zu 50 Menschen Platz bietet und damit grösser ist als die Fischkutter auf La Gomera - aber Fancy-Chef José Ramón Roca hält sich genau an das kanarische Walschutzgesetz.

Ein Hinweisschild an der Kasse zeigt den Besuchern bereits im Vorfeld an, wie sie sich bei Beobachtungen aufzuführen haben. Weil "Pepon", wie Señor Roca von allen bezeichnet wird, weiss, was er tut: Während einer 1-jährigen Schulung auf Teneriffa erwarb er das "Carnet Guía de la Oberservación de Cetaceas en Canaria". Die Walbeobachtung darf nur von Skippern durchgeführt werden, die dieses "Cetacean Observation Certificate" besitzen.

Pepon ist bisher der Einzigste auf La Palma, der diese Konzession hat - und so ist die "Fancy II" ein so genanntes "Blue Boat". Natürlich gibt sich Pepon nicht damit zufrieden, seinen Gästen ein Zeichen an die Küste zu setzen: "Jedes Mal, wenn wir auf dem Weg Wal- oder Delfinarten beobachten, erläutern wir den Besuchern die Tierwelt und ihr Leben.

Auch die Crew von "Fancy II" und das Fabian -Ritter-Team halten die sichtbaren Wale und ihr Benehmen gegenüber den Schiffen bei jeder Reise auf. E. E. R." hat dies seit 1995 getan und mehr als 6000 Beobachtungen von 23 unterschiedlichen Spezies vor La Gomera durchgeführt.

Die Vielgestaltigkeit der Kanarischen Inseln ist einzigartig, weshalb der ganze Schärengarten zum Walschutzgebiet ernannt werden sollte. "Die Meeresbiologin unterstreicht mit der Untersuchung, dass sie "für das zukünftige Walbeobachtungsmanagement von großer Bedeutung ist". Bild: M.E.E.E.E.R. e. V. Es gibt zwar Vorschriften - von der kanarischen Regierung seit 1996 gesetzlich festgelegt und 2002 revidiert - aber sie sind allgemeingültig.

Gewerbliche Dienstleister wie Pepon müssen über eine Walbeobachtungslizenz verfügen und dürfen sich - unter anderem - mit ihren Motoren, die länger als 60 m laufen, nicht den Meeressäugetieren zuwenden. Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher beispielsweise ist 2007 mit Walfischen vor der Küste Teneriffas geschwommen.

Die M. E. E. R. Forscher fanden auch heraus, dass Grindwale in der Regel nicht von Schiffen angelockt werden - obwohl sie angefahren werden können und schnabelförmige Wale normalerweise innerhalb kürzester Zeit abtauchen. Bild: M.E.E.E.E.R. e. V. Wenn die Vertrauenspersonen unter den Delphinen um das Schiff herumhüpfen, kann dies Spaß machen - muss es aber nicht.

Der Mensch möchte es so haben, und das mag ja sein, aber die Tierwelt ist beunruhigt. Auch bei der Jagd und beim Essen: "Delphine sind neugierig", so Fabian Ritter. "Walbeobachtung kann auf kurze Sicht das Tierverhalten verändern, die Verständigung zwischen Wal- und Delphinfamilien unterbrechen und Erkrankungen vom Menschen auf andere Tierarten ausbreiten.

"Auf lange Sicht werden Walfische empfindlicher für Erkrankungen, vermehren sich weniger, verschieben ihren Standort oder ziehen auch umher. Besonders stark in Mitleidenschaft gezogen sind daher die auf den Kanarischen Inseln lebenden Wal- und Delfinarten. "Blainvilles Schnabelwale und der blau-weiße Delfin werden immer weniger gesichtet", sagt Fabian Ritter über die Resultate der M.E.E.E.R.-Studien.

Seit 1996 sind vor La Gomera deutlich weniger häufig Delphine und Rauzahndelfine zu beobachten. Das Team der "Fancy II" auf La Palma hat ihre Daten für das MARMAC-Projekt zur Verfügung gestellt. 2. Dementsprechend ist der Große Tümmler das ganze Jahr über vor der Küste von La Palma mit Drehungen und Salti am Heck und Vorschiff zu beobachten, wie vor La Gomera, vor allem im Juni, September und Dezember.

Der schüchterne blau-weiße Delfin steigt auf Platz 4, der Walbeobachter - wenn auch kaum - beeindruckt mit seinen senkrechten Salti. Beim Walumzug im Atlantik vor La Palma sind Pilotwale, die zur zoologischen Gruppe der Delphine gehören, einen Schritt voraus. Da die Daten zu La Palma im Gegensatz zum "M. E.E.E.E.R.-Projekt" nicht wissenschaftlich fundiert sind, können nur die Fachleute um Fabian Ritter eine Aussage treffen - vorerst, denn die Langzeituntersuchung zu La Gomera geht weiter.

Das Auf und Ab von Walen und Delfinen ist darauf zurückzuführen, dass sich die Tiere in ihren Bewegungsabläufen an die veränderte Umgebung anpaßten. "Die durch den Klimawechsel bedingten Temperaturanstiege an der Wasseroberfläche können von ausschlaggebender Wichtigkeit sein", sagt Fabian Ritter. Überall dort, wo sich die Walfische bewegen, wirken sich auch die unkontrollierte Walbeobachtung und der in den letzten Jahren deutlich gestiegene Schiffs- und Sportbootverkehr aus.

Fabian Richter weiss, dass gerade letztere auf den Kanarischen Inseln viel zu bieten hat: "Hier gibt es die größte Dichte an schnellen Fähren der Welt - allein im Jahr 2007 wurden mehr als 70000 Fahrten unternommen. Die Problematik: "Diese Geschwindigkeit liegt außerhalb des Erfahrungshorizonts der Meeressäuger", sagt der Marinebiologe Dr. Eberhardt. "Mehr Informationen in Wale & Delfine Teil zwei.

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